i6 Johannes Bolte. FFC 39
43. Heinrich von dem Tiirlin, Krone v. .17428:
so gelichte ez sich den maeren,diu man sagt in speis wis.da von verlür ich grozen prisbeide vrouwe und aventiure.wände si lihte bi dem viureoder haben vür ein dorfspeize winters ziten.*
v. 22111: fabel unde maeredie fabelierserebegunden sä ze hant sagen.*
44. Reinbot von Durne, Der heilige Georg v. 21 813ed. Vetter: ez ist niht ein sagemacre.
45. Bert hold von Regensburg, Predigten hsg. vonPfeiffer 1, 572, 12: Also fürhtet manic mensche die buoze,daz sin niemer rät wirt. Unde da von wil ich iu einmacrlin sagen, daz behaltet ir vil lihte baz danne diepredige alle sant. — In einer lateinischen Predigt (Schön-bach, Sitzungsberichte der Wiener Akademie 142, 7, 96.1900) verweist Berthold auf ein Märchen von einem Garten,dessen Bäume silberne Blätter und goldene Äpfel tragen;in einer andern auf eins von einer Frau 'in calidis Ulisterris', die einen Wurm oder eine Kröte zur Welt brachteund diese 'Bruderlin' hieß 1 ).
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') Über die lateinischen Exempla-Sammltingcn des Mittelalters vgl.Crane in der Ausgabe des Jacques de Vitry 1890 p. XVI — CXVI undRomanic Review 6. 219. Klapper, Exempla aus Hss. des Mittelaltershrsg. 1911. Deutsche 'Predigtmarlein' des 14.—15. Jahrh. aus demElsaß in der Germania 3. 409. Alemannia 1, 63 (mit eime kurzenmerlin). 16. 34 (Pauli). Vgl. Cruel, Geschichte des dt. Predigt 1879-