1585. 635
'nuten wurd . . . Und ist solch crzelung der geferlickeit mit etwas nier beweglichenredden . . . geschehen.
Die Wormser nahmen das zu Herzen und sagten, der rat habe iro predicantenzum off tormal von angezeigten schmehung abzustehen befohlen, haben sich auchU'e predicanten des enthalten, der Zuversicht, sie werden sich auch des und anders, i80 aus dem evangolium nit flies, hinfuro zu enthalten wissen und es wer itzuntein reichstag vor äugen, da wurden die christlichen stend on allen zweifell ein01 'dnung, wie es hinfuro gehalten werden solt, beratschlagt und ausrufen, was dan»eschlossen, wurd sich ein rat zu W. auch nit waigern und in volzihung desselbenmt die hindersten sein. io
/? fj, ~® er ^ a ^ 1 madite eine Mingabe an den Pfalzgrafen, Imuptsiichlich wegen derUa thsbesatzung, murin es u. a. lieisst: Dann do sollen sitzen im rat 36 personen, diejnusz man ausz den gewerbsleuten und hantwerekern nemen, dann der merteillUl 'ger zu \y, 8 ei n gewerbsleute und hantwereker; dieselben wo sie anders thunsollen wie einem getrewen hauszvater gepurt, den rat getrewlich irer pflichten nach 15Jüchen, so müssen sie doch durch besuchung des rats und auszwartung der ge-Ncneftten iro hantirung und gewerb versäumen, sich ir weib und kinder in verderbenuion; sollen sie dan iren haushaltung geworb und hantwerck, davon sie ir narung' ,°. n ' auswarten, so müssen sie den rat versäumen, dardurch der stat geschefrt0 J hindert. So ist auch der rat von alter her mit so vill personen nie besetzt ge- 20esen; so vermag die stifftung und Satzung, davon man die rats personen jerhehesolden sol, solche anzall nit zu unterhalten ... Vgl. das weitere bei Scliannat II, 402.» , Dann beklagt sich der Bath über das unelirbare Iknehmen der Pfaffheit. Er( , !r C ,, cw °ff en Edict erlassen, des Inhalts, das alle personen in unserer stat, die un-eaM V? vert lechtlich beyschlofferin und coneubinen bey sich enthielten, solche ir un- ashätf heyschlofferin i n einer bestimpten zeit von sich thun solten. Viele Pfaffen?" ®* gethan. Aber nacli Aufrichtung der Pfalzgrafenrachtung hätten sie sol he irerclechtliche meid zu schmach und ergernus aller erberkeit wider bey sich ge-sol"!? 11 ''-' herumen sich auch tratzlich und offenberlich, wir muszten dennochtunl ' e '. c ' en ' Erziehen und halten dieselben ire beyschlofferin mit solhem pracht 30
.^"tlikeit der kleidung dermassen, das dardurch manche erbare person, die onex> sunst in einem erbern leben plieb und erstürbe, ob solhen furtragenden
t e:n Peln ein nachdenkens gewinen, wie sie auch zu solhem lust komen mochten.0 haushaltung wandell und geperden mit tragung zerschnitner kleidung langerK i S'jWonlichen geweren sein so üppig tratzig und fraiszlich, das es geistlichen 35zuw 1 au . c ^ ' ren gosatzten und gemeinem geschribnem rechten ungemesz und hochwshfl* IS * unc * halten s i cn m '* Worten und woreken gegen uns und unserer bürger-ten S0 hochmütig mit berumen irer vermeinten herlicheit und was sie mit iremzw l" 0 * ? u * zu we gen pringen und zurichten können, das dadurch vill Unwillens' "sehen inen und dem gemeinen man einwurzelt, darausz dann teglicher zanck 40UQ d Unwillen erwechst.
Hai j. ^ m '*• ■4P'"Ö ,! >'~<> '**»'- <W* ***** Pachtung zu Stande ', womit die lmit/cn Kämpfe• "«fiten Stadt und Pfaffheit abgescldossen wurden.
1 Das Original nklit mehr im W. Archiv. Aligedr. bei Scluiniutt II, 398—413.