1483. 605
sin färbe fürt, die was geel swartz und grae strycli in rotem kleyde 1 , davongeachach der" stat nit guts und macht uneynikeit in der gemeyn, das diegomeyn sagt: Mecht es sich, das wir uberylt wurden, wir slugen als schirrunser nachburen als die fremden und nemen uns an, wir kenten ir nit ind er färben. Item herberg zubeslellen den fursten und hern, die mit dem ihischove inryden mit rate des bischofs, dann diser bischove bestalt sin frundevast by den pfaffen, da dorfft er kein costen hau. Item ein pfert gab zuslalmit 6 l, eyn persone zu slafftrunck 0 «J. und slaffgelt 2 <£. b
Item uff die zyt des inrydens ist not die pforlen und letzen zubeslellen.(1 "fili zuchtlich, das die fursten und hern nit mercken, das man Unglauben io" n, > verretern sich vermule.
Hern etlieh pforlen, der man emberen mag, zuzulassen und nit off-ZUthun, doch etlieh daran bestellen zuhuden.
Item uff den monster thorn eynen vom rate zuorden, der wart uff des'""'germeisters bescheyt, das nit lichtlich eyn ufflauff oder stürmen geschee. u
Item die schrenck und ketten in der stat zu bestellen, das die versehensin > ob es noit ist, und so das inryden geschieht, das man die offthu, dasma n zu den herbergen möge kommen, denn vil Unwillens verdient man, so,li( - lute müssen uff den gassen halten und können nit in die herberg kommen.
OiTj Item ist gewonlich, das der rate unser frunde und eytgenossen »V011 Spier hin. sieh zurusten mit etlichen gewapeten uff 30 pferde ungever-'ich uns helffen unsern bischove empfaen; und so die von Spier kommen,s<: 'nckl man ine entgegen sie zu empfaen und in ire herberg zufuren, dielr >e unser herren bestellen, und ist gewonlich sie usz der herberg zu loesen,a,S( > thun auch die von Spier unsern frunden, so ir bischove inrydt zu Spier. »
Item sol man der pforlen achtung han doch zuchtlich und vorzytenllilll,, n unser eitern glubde genommen von den jhenen, die fremde waren,(] as sie der sl.it kein schade weren, und musten auch ir werbe an der pforlen,ussi 'u ; das mag man halten nach gelegenheit der leutle, doch sollen wapener>m harnesch gerust an die pforten gestalt werde, da der bischove inrydt, das sostet zirlich, ob es wo] nit noit were.
Item uff den tag des inrydens sollen sich des rata frunde sammeln ineins burgers husc oder des heuptmans, dahin die von Spier auch kommenso "en und dann unser frunde mit 40 pferden ungeverlich" und die vonS P'er miteinander uszryden gegen dem bischove im harnesch wol erzeugt U" n(1 gerust.
Item pflicht man auch zwen oder dry alt rathern zuorden, die rydenln 't eynern statschriber den rutern nach in iren swartzen rocken on harnasch"" ilc n Bateldecken oder in lederhosen, als ob sie spacire riden, die den
4() a ) II». ,1cm. l') Item liorborg — 2 <) am. Fnsse der Seile 3C>. '') mit, 40
!'• '•• Iniie'mkorriijiert.
1 In einem Briefe des liatJis an den Bischof vom 12. Märe 1483 heütt es: Auchgnedlger her haben unser ratsf'runde lest by uwer gnaden geweat sin anbracht,'wer gnadi, begerde, das wir zum inryden mit uwer gnaden kleyder etc., darinnvnl 'en wir uwern gnaden gern zuwillen sin etc. Band nr. 1923. 4i