1487. 559
bischoff, p>J dem hab man gesworen einen newen eydt als unserm rechtenherren und underste sich also von dem reich zu thun. Es hab auch unserherr von Wormbs gesagt zu Franckfurt in der cantzley, die stat Wormbs seysein etc. Das gebure einein Römischen keyser nit zu leyden und man habunrecht gethan, das man unserm herren von Wormbs also gesworen hab, r,e 'n keyser solt uns darumb straffen und sein mt. soll und werd einen bischoffund die stadt darumb furncmmen. Solichs hat man zum besten verantwortbesonder des eydts halber hab man mit rait wiewole nit ungedrengt und un-gern gethan. Das aber unser gnediger herr sage, die Stadt sey sein, dasuioge ein rat nit weren. i"
Ausz sollichem erclagen der stat armut und notdurfft und das unser«err von Worms selber gesagt hat die stat sey sein und er woll sie in ge-horsam bringen, mag die ladung auszgangen und etlichen geschickten fur-gehalten sein; sie haben aber das nit mögen weren oder verhütten, unserg- herr der Ro. keyser mocht mer thun; also das es nit gar one wissen ir>wie itztgemelt, aber der meynung, als das mandat steet, ist des rat will nit.Aber man hat es nit können [30] verhütten und maszgeben in die keyser-nen cantzley, wie oder was sie schreyben sollen. Und als unser gnedigerherr von Wormbs ewer f. g. furgehalten hat rachtung und vertrag, die dannQurch ein consilium auch Romisch konige etc. beteidingt und bestettigt seyen, 20"er rachtung gesteet der rat, aber sie seyen entgentz und sonderlich desnewen eidts halber; auch den zehenden und weinschenck beruren das hab•ttan mermals unserm gnedigen herren von Wormbs auch der gemein pfaff-neit furgehalten; aber es sey biszher nit darzu gethan. So stee auch unsergnediger her von Wormbs in forderung gegen einem rait etlicher artickel n"nu das ime die gemeind sweren soll. Solich sey nit herkommen und auch°iientlich wider die rachtung. Darausz wol zuvermereken ist, wer die rach-Un g uberfaren hat und geschee der Stadt also allerhande intrag, dardurch'e renten bei grossen nit soviel ertragen als vor kurtzen jaren. Nicht dester-under so stee der stadt allerhande beswerde zu, deszhalb ein rat sich ausz .10n °tdurfft und nit arger meynung hab müssen beklagen. So verstee manauc h, das ewer f. g. villicht beacht, das der rat dem heiligen reich nit ver-wandt sey etc. Gebbe man seinen f. g. zu erkennen, das der rat unserm g.le rren dem Ro. keyser mit glubden und eyden verbunden und [''] etlich im
und der gemeinde, die bei und mit gewesen, das man itzt unserm aller- Uguedigisten herren dem keyser gesworen hat. Nu ermanet unser aller-Snedigister herr ein rat der pflicht, damit man im verwandt sey und gebiete y sweren penen, sollichs dem rate zu verachten sey swere und dem ratrats zu gebrauchen; des bestee man auch forderlich in ubung und bitan sein f. g. demutiglich und undertheniglich selbs in dise ding zu raten, 40"üt sich ein rat auch verwaren möge oder einem rate so gnedig sein undsach zu recht verhören mit sampt seiner f. g. rete; wes dann erkannt1 I, ' Won sich e ' n ra t gutwillig und gepurlich halten und zu ewer f. g.. en, das ewer f. g. dein rate so gnedig sey und sie über disen berichtverunglimpffen oder unfruntlichs gegen einem rat oder der stadt furnemmen 45en, sonder uns gnediglich schirmen und hanthaben; dann ewer f. g. wole