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Monumenta Wormatiensia : Annalen und Chroniken
Entstehung
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553
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1487. 553

MeynU und e ynen pfaltzgraven churfurstcn erklerct sey l , die am leisten in-lla lt, damit sich nycmant derselben Unwissenheit halb entschuldigen möge, sosolle die rachtung jerlichen auff sontag nach Martini gelesen werden 2 . Die-s °lb rachtung sey auch [12] bestettigt durch ein consilium jungst zu Baselgehalten 8 , auch bestettiget und confirmirt durch nachvolgenden Romischen «*™ng und keyser 4 . Sey auch offenbar und unverborgen, wie ytz ein bisehoff

* 8. Sept. 1424, o. p. 294 ff. 2 S. O. p. 296, 20 ff. ' St.-A.

iL -n. Bez - ( x kll] - jannarii Barilee) bestätigt das Konzil in Basel d„7 Freiheiten und bestellt die Achte von Erbach und Schönau zu Ci

!•''; c -»ig.pend. del. « Urk. nr. 422. Frankfurt, 17. Juli 1442. Konig Irml- 10

1% ,J l ^«tätigt der Stadt Wonns ihre Freiheiten, or. mb. Bas prachtvolle wohl-wmltene Siegel hängt an qrünmolettseidener Sclmur. Am 6. Juli 1442 Frankfurt be-J' a >i)t und erneuert K. Friedrich III. das alte verlorne Privilegium, dass Niemandinnerhalb einer Kntfernuna von zwei Meilen um die Stadt Worms einen burglichen"au aufführen dürfe. . "

.. . . Wir Fridereich von gotes gnaden Komischer kunig zu allen ziten nierer des

,nt hercz °g M Osterreich zu Steyr zu Kerndon und zu Krain, grave zu lyrol etc.,"•Kennen und tun kunt offembar mit disem brieff allen den die in sehen oder

' St.-A. W. Urk. nr. 404.der Stadt WormsConservatoren. or.

di —"""".neu Keisern unu Konigen erworoen, mm gehtuu uauwi j«».»w.....«——,

*, "ycniand bey czwen meilen wegs umb sy keinen burglichen baw understan\\. ilu y™richten und zu machen, denn were den understünde zu machen, das sy)i'„u ,mt c 'gnor gewalt weren und nyderbrechen mochten ungci'revelt gen allernienic- »un V S i h l ,riv ilegium dorüber sagende sy nicht haben finden können. Nu ist. "« tur komen, wie ein czimerman einen baw auf ein halb nicil wegs bey Worms/,•in l i e und an (les heiligen reichs Strasse angefangen hab zu bawen, den er• u cn, al s w j r vernenienj mit „ ra ben stegen und in andern woge von tag czu tage

wsere, also das zu besorgen sey, daz in künft'tigen czeiten ein burglich baw dorusz 30stnf w' und dor an andere hende komen mochte, dadurch uns und dem reiche die■«n Wormsz abgedrungen und empfromdt werden, auch andere leutt davon schadenbinf-- m mochte n, solichs uns mitnichte zu leydon ist, und derworten das solichsfi i f U " mcllt mer beschieh, so haben wir mit wolbedachtem mute, gutem rate unserrnt- i ^ mven cdeln und getruen und rechter wissen, den egenanten burgermeister »

■iMintl bürgere gemeinlich der stat Wormsz dise besunder gnad getan und in vonvnM 08 S e g unn et, tun und gunnen in von nowes von Komischer kumgheher macht

o Komenheit in krafft dis briefs, wer sach, das yemand, in welichen wesen stat Od«,,", lon , ''er were, eynigen baw czwen meiln wegs umb die egenant stat Wormsz^«erstünde zu bawen oder den angefangen hette, das dann die obgenanten von <ou "7, lsz > als otft das zu schulden komet, solichen baw mit eigner gewalt wo! werenn ' Ue " ganci '' ™rstören und abbrechen mögen und sollen, gen uns und dem reiche

na alermeniclich ungefrevelt, und diser unser gnad sollen sy gebrauchen so langedn, w,, nawr nachkomen am reiche das nicht widerruffen. Und wir gebieten

"um allen und iglichen fürston geistlichen und werblichen graven, freien herren,

— -~i.i, leben und rrni^^«^'»« oiim. nnn icrnr.ner si.tiLt:. iii.umi \iu\m. Mw»an»M «nclS1, st allen n^^_____ ™

r\Ha , * l, "u igiicnen inrsten geisuiciiuu uuu wi-mun-...^.. s*~'—>------------------- ■

wern, knechten, lantvogten, lantrichtern, vogten, richten], amptma.nnen burger-

™!t ,?' roten und gemeinden aller und iglicher stete, markte und dorftern und

™« allen andern unsern und des reichs undertanen und getruen von Römischer

* nighcher macht ernstlich und vestielich mit disem brief, das sy die vorgenanten

, " ß 0r »eister rat und bürgere gemeinlich der stat zu Wormsz an diser unser gnad M

"« orleubnus nicht irren noch hindern, sunder sy dapei von unser und des reichs

,4,en hanthaben schüczen und schirmen, und der gerulich gebrauchen lassen, und

' O«0 not würde in auch daezu beholfen zu sein, solich obgemelt baw zu weren,

; ff" V des von der vorgenanten stat Wormsz ermant werden, als heb eynem

bri f 6 - Sei unserß und des reichs sware ungnad zu vermeiden. Mit urkund dis U

Crf I S vers 'gelt mit unserr kuniglichen maiestat insigel. Geben zu Franckfurt nacham 8 ^P urtl vierezehenhundert ]ar und dornach in dem czweyundvirczigistem jare,nechsten freitag vor sandt kylianstag, unsers reichs im dritten jare.

Ad mandatum domini regis

Hermannus Hecht. 60