1487. 551
Beinen gnade, und dem stifTt abbruch zuthun, sonder man wolt rat, ge-brawehen und tbön, wes man seiner gnaden oder dem st.fft pfl.chl.g werc.Auch redt man mit seinen gnaden her Marx Wagentreyber beruren, wie derbiszhere in etlichen sachen im rat auszgangen, werc cyns rats meynung ersoll sitzen bleyben als ein ander'. Darzu rett der bischoff, er hesz es ge-seheen etc. . ,
Darnach beschrib der bischoff vil ritterschaffi und semer frundc gernDyrmstein und kamen von der pfaffheit auch dahin und slugen ratete.
Also am donnerstag sant Andreas abent hett der rat all ^nfftaeisterberuffen und lasz man ine das mandat vor und sagt, das Sie der gemeyn 10sagten zuchtig und still zu sein und das sie sich mit n.cman ausz der Platt-heit einlegten, dann etlichen wurden scharpff rede furgeschlagen, alsz obman [*] eyde und glubde nit halten wollt etc. In dem als der rate aun-gestanden was, käme ein brieff von unserm gnedigisten herren pfaltzgraven,das man alt und newe retc umb zwo uhren versameln, auch die gemeynde ubernffen, wolt sein gnade ein botschafft hie haben und semer gnaden mey-nung etwas für halten lassen. Also macht man alt und newe ret und be-rfifft ettlich von den alten darzu, die cttwan des rats gewesen waren, undwart der botschafft. , „
Item nachmittag umb drey uhren kam her Ludwig Beyren, her HansGansz von Walbron, ritter, doctor Diether von Pleningen und Hans vonMorszheym faut zu Germerszheym pfaltzgrevisch retc 2 und als sie in dieratstube kamen, redten sie diese meynung: Unser gnedigister her pfaltzgravehett sie abgeferliget mit rate und gemeynde zu reden, das keyserheh mandatberuren und begerten, das man auff den andern tag Andree die gemeynde naller beröfft an ein gelegen ende, so wollten sie alszdann iren bevelhe andie rete sunder und darnach an die gemeynde offen und ir credentz c.ny anrat, die ander an die gemeynde übergeben.
[10] Der rat liesz ine wider sagen da weren bei einander der alt undnewe rete, die von einer gantzen gemeynde wegen da sessen, mochten sieiren bevelhe offen, was dann not were der gemeynde zusagen, des wurdeder rat nit verhalten, dann die gemeynde zubesameln an ein end were nit gewon-heit auch nie gesehen oder gehört, mocht auch nit sein dann durch die stormglock, so were iglicher bescheiden an sein ort, aber wann der gemeinde .chtW sagen were, berufft man die zunfftmeister und hilt ine dasselb vor, die 35sagten dann further in den zeunfften der gemeynde des rats meynung. bosie des nit entberen mochten, wolt man unserm g. herrn und ine zu willendie zunfftmeister heischen.
. o ,„ *r , « * Am 2<> Nov. Heidelberg stellte Pfalzgraf Philips
eine *&&#[£%** B«A h-™ - ^^Z^gZ^Z "
**, ?•** sZnemiin sachen die keis maiestattonymp .£*£*£» wollent umb /wo uren nach mittag alten und nuwen rat by eyne nan und aer"lben unser botlchafft warten auch bestellen,, ob es sin ™g,das zunfttmeiater 4.«nd zuntfte umb die selbe zit auch versamelt sin etc. Ebenaaselbd.
29. Nov.