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Monumenta Wormatiensia : Annalen und Chroniken
Entstehung
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547
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1481—1487.

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und kunigen und dem reich gethan, auch wie die stat grosse brende und»chaden empfangen hell in kriegsgeschefften und sunst, auch wie die pfaff-h «t der stat vil intreg und uherlasts tete mit irem wemschencken und dassie an sich kcufTten hewser hofe und guter, die vormals der stat ged.enet^tten, des wollten sie frey sein, also das die stat vasst abneme an iren •rendten, auch an leuten. Des die rete des keysers verwunderten und sagten,das die keyserheh maiestat darin sehen solt, damit die stat nit also yergeng-Kch und dem reich entzogen mocht werden. Und pleib das mal dabey, das«er rat nit weither gedrengt warde.

Item zohe der keyser von Speyer und het einen andern tag beschnbengein Nfirmberg'. Dahin kamen aber die churfursten mrsten etc. und ge-schähe aber ein anslag zu rettung der Newenstat in Osterreich und wardeder statWormbs auft'gelcgt sechshundert guldin 2 zu geben. Da schickt derl 'ate aber sein botschafft gein Nfirmberg nemlich iren advocaten meisterp etern vom Stein, hern .lost Weicker und Adam statschreiber, sich irer un- i*"»oglicheit zu entschuldigen und bitten umb erlassung mit erzelung der stillar, ügen und notdurfft und wardt damit beswerung der pfaffen rachtung anettlichon stucken auch angeregt, also das der keyserlichen maiestat retewollten wissen, wie es dar P'J zukomen were. Und als man davon under-rachtung thete, warde des rats botschafften fürgehalten, das man unbilhch 20sollich rachtung aufgenommen und pflicht der pfaffheit gethan hell und esstunde dem keyser nit zu gedulden, man wurde die stat und pfaffheit darümbfurnemmen und warde des rats frunden ettwas ernstlich zugeredt, also dasm an sich besorget Ungnaden und understunden sich zu vertragen des an-s 'ags halber und gaben zweyhundert guldin und schieden ab. Doch plibc ssder statschreiber dasclbs und handelt, das ime bevolhen was. Als nun des«'als freunde anheymisch kamen, wardt dem rate ein keyserlich fiseahschladung zugeschickt mit einem keyserlichen hotten zuerscheinen am fuiill-»ndviertzigisten tag und furzuhringen rachtung und ander etc. Und gebotd er keyser damit strenglich, das man der pfaffheit oder dem bischoff keiner mol »orkeit solt gesteen noch gewarten cinicher weise, wie diesclb ladung lnenachgeschriben steet. Geben zu Nurcmberg 23. Okt. 1487». Der Kaiser schreibt«mRath, er habe vernommen, wie mischen Bischof, Pfaffheit und btadt°tlich unförmlich vermeinte vertrege oder rachtung on unser als Romischen^ysers ewers rechten hern willen und erlauben gemacht und auffgencht Kse 'n, auch dem hischoven zu Wormbs, so ytzo ist, newe verpuntheh eydeals ewerm rechten , ]ern gesworn haben sollet, weyter dann euch zu thun

,. ' März bis Juli M8T, s. Müller, EeiMagsthcatrjm UlSOlf. J™<, &&*

k »rrcKpon<icnz II 4% ff * Ucbcremstimmend mü der Angabe bei Muller l, c. p. 106.

.' Original im Sl.-A. W. Band nr. 1931. EMen: Presentata per nunemm <o""pevialein feria soxtii nost Martini anno etc. 87. ..,,., /.„,,..

„ „ Am il"OM ■/ Ä /«■ Kaiser der Sla.H die Freihel ßhrlwh auf Marto»,

. >y rorhrr und 14 Tage nnehher einen Jahrmarkt chatten, mit den Freiheiten,fe <><■■ Stadt Frankfurt hat, und mit dem Recht den Zoll rem den auf d,e Messe ge-

, ;'' / "'" Warnen zunehmen, wovon »/. dem Kaiser und seinen Nachkommen eufaUen 4:*""•. Climel l. ,:. ,„. , s;7 -> ßrtr. Das Privileg ist verloren und weht einmal eine Ab-"''/* ** im Archir erhallen.

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