1470—1481. 545
Zu zeyten der regierung des allerdurchleuchtigisten groszmechtigistenfursten und Herren Herrn Fridericlien des dritten Romischen keysers etc. nachdreissig jaren seins regiments 4 haben die Thurckhen mercklichen grossenbetrang gethan der Cristenheit und sonderlich seins anstossens an das landtz » Hungern, dem dann der kunig zu Hungern grossen widerstand! erzeigt, tauch schaden darober erlitten; in den geschehen hat der keyser Fndcnchder dritt der zeit dem kunig zu Hungern Vertröstung und hilft" zugesagt undals ime die nit bewisen, ist der kunig, der von niderm stam geborn gewesenund durch denselben keyser zu kunig bestetiget etc. 2 , zu Unwillen bewegtund hat sich erhaben gegen dem keyser und seinen erblichen landen zu 10Osterreich und die mercklich bekriegt und beschediget \ also das der keyserumb hilft" des heiligen reiche chörfursten fursten herren und stetten ge-schahen und einen anslag gemacht etc. und den ausgeschriben durch keyser-üch gebotsbrieff im zuziehen, anfenglich wider die Thurckhen, darnach widerJen kunig zu Hungern. Darunder der Stadt Wormbs [ b ] auffgelegt ist zu uh 'lff zu schicken dreyssig zu rosz und zwenunddreyssig zu fuesz *. Und insolcher hilft" haben sich vil der fursten und des reichs stet gerust und die'fen geschickt in das landt zu Österreich g'ein Wien; da hat man aller handtvermerckt, allso das der fursten soldner wider abgeritten sind. Aber vil desreichs stete haben mit grossem costen gedienet ein jar und lenger. Doch w''at die stat nyemandt geschickt. Darnach ist der rat citiert umb ungehor-sam des anslags in funffundviertzig tagen zu erscheinen sich der ungehorsam*u entschuldigen. Also hat der rat sein botschafft geschickt iren advocatenzum keyser gein Wien in Österreich der keyserlichen mayestat zu sagen derstat armut und notdurfft und zfi understeen ein leidlichen abtrag zuthun. nDas hat der keyser nit wollen nach des rats vermögen auffnemmen, also dasder stat botschafften wider heim geritten ist, das gesynnen an sy sovil alsdie auffgelegten söldner ertragen mochten, ncmlich achtzchenhundert guldms olds und darzu etwas für schcden etc. anzubringen. Also hat der ratdarnach wider in Osterreich geschickt Adam von Swechenheim einen stat- soSchreiber weiter zu arbeiten umb einen vertrag. Dazwuschen hat^sich vil clagu «d Unwillens im reich begeben des unvcrfenglichen und unnutzen costensh alhen, a ] so das auch rede wardt am keyserlichen hofe, das man einenandern anslag thun wurde. Deszhalben des rats botschafften aber verhalltenh at und einen gutlichen abscheidt und auffenthalt erlangt und heim geritten, »A 'so ist desselben anslags und [-J] UM halber der rat weiter ml angezogenWorden.
i w ,. „.. . ,, ■ t ;„+ ,,„ ,,,;« « das Jidir 1470, versteht der Autor
/,,;„ Wenn die Kömqswahl qememt ist, so wart es mh '"""" ' 2 VJ
'%'jegcn darunter die Kaiserimirds, dann «fev « m <M* '*"■ , Y $JT M
raf?*' Schichte da, K. Matthias Hunyath Budapest 181 I. r> >e
rannte Matthias ron Unaarn Wien, verwüstete das ganze Land und Hess sich ton
X^OetimSdlZh, I Juni Hm „ahm er auch Wiegen,, das „ ins -„ semem
J'od «. A W U / m / / "Auf dem top***** BeUh%V £« "«* %"
^rnberger lieZsL14*1'-„ >1 M R** «*d *> m PuBB Midier. KeuhsU W slhe,dm m U^nter Friedrich 111, II. Tlieil p. 700.Woimser Chroniken.