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Monumenta Wormatiensia : Annalen und Chroniken
Entstehung
Seite
537
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1508. 537

Item mit den hiefüro gemelten cardinalischen briefen käme ein briefv °m kaiser, den» hatten die pfaffen usbracht in Braband, das/, ein rat sollcomrnittieren in grave Adolf, wie hievor davon geschrieben»; ist aber niternstlich gepietende, dan sin kgl. mayestat wol wüst, dasz es die von Wormsn 't teten und konte der gang doch nit ledig werden; er must inen einen 5brief geben, des datum b stunde uf Lampertheim . . .° Davor merck eben,w as frommer lüde bi dem widerteil waren und wie sie die erbare [466] stattgemeintz haben uf Mentzer masz 2 .

Daruf schickt der rat sine botschaft uf Martini gen Mentz d , der ich u. *•.Weh ein stück was und berichten den cardinal so viel von den zweien per- iofönen des erwälten von Mentz und graf Adolf, dasz er irer erliesz und ordnetin sin des cardinals statt den bischof von Trier, und wiewol derselbe USvielen Ursachen und ongnedigen erzeigen uns verdechtlich was, möchten wirln doc b füglich nit abschlagen, dan so wir uf dem hertzogen von Sachsen'Kurfürsten [467] uf unser siten bestunden, wolten sie an statt des cardinals isauch ein churfursten haben und so eben uf dem montag nach Martini, als «. *>••Wlr zu Spcyr in handelung stunden, die wale eines nuwen bischofs zu Colingeschähe 83 , musten wir den von Trier ufnemen.

Und als der cardinal viel kurtzwil mit gehabt, erhübe er sich des mit- «■*»»•woehs nacher Worms zu ziehen und name sin leger zu Kirschgarten und 20c S 0, 't, dasz die auditores zu Mentz, die notarien und parteien im folgetengen Speyr; das also geschähe [468], da wir 4 tage lagen, so viel handeismd uns was, aber nichts vor gemeiner statt vorteil vorgeschlagen; dan sie

Waren der sach eins und alle von------------- f . Also nach aller handelung

Wa <-d abgeschieden uf den anlasz und compromisz. Wie dasselb gestalt und Mgericht was, tindestu bi einem ersamen rat alhie verwaret 4 .

Item der cardinal zöge durch die statt Worms; er wolt aber nit darinelierbergt sin, auch mochten wir die pfaffen nit überreden, dasz sie dien'onchc wieder zulassen wolten, so [46<J] wolt sich der cardinal umb keiner, ° wil >en sich der Sachen annemen, was itel büberei, ein boszwicht mit 30de «i andern 5 .

cor,-, a) - de " f e,dl ' m &*■ lls. >>) lls. dl dato. c ) Der Text ist hier stark

xinipirt. Lampertheim kann unmöglich richtig Mm. ■') Mentz fehlt m der Hs.

mh'e,; h|^ it WiÜ0 «> Colin geschähe ein neuen bischoffs. 0 B». 9«* smuloa yon 3i

Staat %r ': °- P- öW» 44ft. 2 Offenbar eine Anspielung auf das Schicksal der

an,1 0 M ^ lnz im «We 1462. > Philipp von Ullstein, DomdecMnt zu Köln wurde

Ylun,i" Nov - U08 zum ErsUsclwf ,,cwähU. * Am 18. Nov. schrieUn die GescJucUen

cUttT. 1^ S l )ior «» Worms: Der cardinal hat gestern und hut datunibs nutaampttbv P n ' , tonbus un d dem oratori Senensi in den sachen und zwischen beiden rar- 40OÄ g 5 blll,ll!lt ' Sie Iwffcn auf einen Ausgleich. Band nr. 1928. • Am 24. Nov

dem v C I- Math *•» Churfursten von Saclisen den Hergang der Verhandlungen mitvon 'f? rdma1 ' ■ ■ ■ hat, sein hochwirdigkeit an sein statt gesetzt den ertzwsehoft