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Monumenta Wormatiensia : Annalen und Chroniken
Entstehung
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385
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1494. 385

man es von stund an uf die alt Möntz und nit in das gerichthuischen bidem münster und bischofs hof.

November. In dem november quam der bischof gen Antorf und erlangt So».rostitution alles des, des er entsetzt was, darnieder des rats botschaft arbeitets o viel, dasz solches abgetan ward und beiden teilen ein rccbts//>6ytag gesetzt 5ward uf Nicolai'; und schrieb der könig uf die zit ein richstag usz allen chur- «. />«.türsten, fürsten, herren und stenden des richs zu Wormsz zu erschinen ufpurificationis Mariae, und wurden allenthalben brief geschickt von der kön. 2. i-w, r .mayestat; auch quamen die herren von Worms uf s. Nicolai abend gen 5. Du.Antorf zu meistcr Reinhard und dem wirt, nemblich Hamman Liszpcrg, Hans 10wun, Hcnchin Stephan, Philips Summern, der zit advocat der statt Worms,Adam statschrieber, Hans Stattknecht, Kilian , Bartholomäus, soldner, Hans&] Wetterhausz von Giesen 2 .

1 Acta Warm. I, 43 am morgen frü ritt der statschreyber mit einem knechtvon Brüssel ausz geinWormbs in funffthalben tilge und käme am mittwoch sant 15Elizabethen tag ee der rat auft' stunde und sagt dein rat den abscheidt. Also hett 19. So»,Oer bischoft' mitler zcyt heymgeschribon und allenthalben verkunth seinen f'runden'•u Heidelberg und suat, wie er ein restitutz und allen seinen -willen erlangt, abe m der rat mereklich beswerungund entsitzen bett. Als/, sie aber der statschreyberfilr ia andern berieht, waren rait und allmenglich fro und schickten sich zum tage. 20]■ } a Wort». I. <-. fol. 14. .. und nainen mit zwey pf'erde auaz des rats marstall,ie kamen gar zu gutem atewre. .. Die füren auft sontag dementia zu Wormba auaz 23. Nur.en selben abent gein Oppenheym und betten zwen knecht vorgeschickt ein schyffJ u bestellen und ander notdurÜft, darin wyn broit und anders, das was bestclt und"ren forderlich das sie am vierden tag zu Colle waren und furon further bisz under 25uisz in ein atettlin heiat Urso, do stand ao ein groaaer wyndt an in der nacht,M sie eynen tag muaten still lygen und zu waaser nit faren mochten und meinten,Bf ?? , Des ser wetter sein worden; da meret 8ich der wyndt; also wolten sie von■■ att kommen, nachdem sie gern furtan geweaen, dann die zeit was kurtz, das sie

10 termin nit erreichen; ao mochten aie auch zu Colle nit uberlandt auffAch und 30

il?'"- nehisten reyaen raubery halber, die wasz aus dem stifft von Lutich umb

astench. Aber auft' cyn fursorge hetten sie eynen knecht zu Andernach aus über

■""le lassen reyten auft Antwerp zu sagen des raits botsrhaft't und frunde auft dein

ege weren. Auch ao hetten sie mit ine des rats freyheiten bucher und andera

r sach dienende, die man nit gern wagte, und zu Urso dingten sie eynen wagen 35

v (> ynen karch und füren uberlandt. Und es was gar ein wild ungeatymm wetter

n wyndt snee und regen. Also füren sie und gingen und beholffen sich, wie sie

in," }"™ K°in Nimwegen, dann es ist arme doreeht gefert und geapenn in den

ai^l ^' u Nunwagen aassen aie in eyn sehytt', darin hetten sie bestelt speyse und

'der notdurlft zu kochen im schyff. Da stände aber ein grosser wyndt an, der 40

( ,' ls ] " e widder und muaten loefieren auft dem wasser mit dem segel; ao käme ye

so t rni w yndt in den segel, das daa schyff dann auft diser, dann auft' der andern

unl" Singe, das niemant im achyff ateen und kum aitzen mochten. Aber so frembd

e e^chrocklicli was das faren, das sie alle in grossen sorgen engsten und gantz

j '.chrocken waren. Auch fielen die hefen am herd umb und verschütten etlich ir,

Ort 6 ' V'° W0 ' s ' e um ^ ( ^ lls ^ owr 9aasen un( ^ igheher eynen hafen hielt, es halff alles

nel ' U 1 ' <amo y°- °i n stürm, das das schyff dete ala wolt es gantz umbgeen, so er-

et iX n . R * e un d vergassen der hefen und wolt sich iglioher halten und sahen

1 so jemerlich und wie wole es vast kalt waa, dannoch ginge etlichen der

( ,j.]. sw °yNz a.usz und vergassen bungera und duratea, kelt und weib und kynde;Und ''"ftten zu lande zu faren, daa was nit recht zuthun. Also in solichen engstenbei' D 5 n kamen aie gein Diele, da ward es besser und füren dannocht gein Her-sei '■', 1 '"" on K "' die nacht und des morgen i'uren sie further. Da ritt der stadt-

«ohreyb

buseVi ° r ."'^"'''bindt zum Tempel und bestelt wagen sie further zum Hertzogen. 00 zu füren, und ritt further zum Busch; da fände er den knecht, der was toi

An

von

, - -V..V.A», unu utu lullIIUl /.um 1JUM u . hh iiiime ei Ulli iwhiiil, uti vrao vini

IUl |i'. v !'.'l' ausz entgegen geritten und sagt, wie der bisehotf vast ylet und dränge' W vcrliorung, dann der tag was vorsehynen. Also ritten der statschriber undWorms« Ohronüsa. 25