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Monumenta Wormatiensia : Annalen und Chroniken
Entstehung
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299
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Beilage G. 299

Jren rechten ungeverlich, doch herinne uszgenomen und hindan geseczet ver-hrieffte und verbürgte schuld, die sal man rechten als verbriefTet und ver-bürget ist. [IV] Was auch erbe und eigen antriffet, das sal man uszrichtenm den gerichten, darinnc die gutere gelegen sint. Was auch lehengutereantriffet, das sal man usztragen für dem lehenherrcn, von dem die gutere szu lehen rurent. [V] Und were dar widder detc und darüber yemand underuns vorgeschriben fursten herren und stedten und die unsern oder die unsZUVersprechen Stent, sie sin geistlich oder werntlich, in gemeine oder insunderheit angriffe oder beschedigte und doch derselbe zuvor und ee er den^griffe dete, nit glich billich rechte erfordert oder erfolget hotte und das er insich auch dry ganeze tage und nacht für dem Zugriffe mit sinem offen be-siegelten brieff nit erbercliche bowaret hette, gein dem, den er also beschedigteln sin husz oder dohin, da er dann sin stetige wonunge pfliget zuhan, als-balde wir obgenanten herren und stedte oder unser amptlude von der parthienunder uns, die das antriffet, oder iren amptluden darumb ermanet oder von isuns selbs gewarc werden, so sollen wir erezebischoff Conrat funffzehen, wirherezog Ludwig funffezehen, wir die von Wormsz funffezehen und wir diev on Spier auch funffezehen endelicher reisiger gewapenter manne darzuschicken, die name oder gefangen zu entschudten beholffen und beraten zusinmit nach ilen zu frischer getatc, mit zuruffen und zuziehen nach allem irem 20besten vermögen zu glicher wise und in aller der masze, als ob unser iglichev orgeschriben parthic das selber anginge und ir selber widderfaren undgescheen were ane alle geverde, und wo man die ankommet, die solichgeschichte getan hant, so sal man zu stund von ine richten und richtenlassen nach dem sich dann geboret und sie mit der getat verschuldet hant, stUnd sie sal auch darfur nit schirmen dheinerley fryheit oder anders, dasyeniand erdencken mag ane alle geverde, es were dann, das wir samentlichmiteinander zu rade worden gnade an sie zu legen. [VI] Weres auch, dassolich sache und geschichte also geschaffen und gestalt weren, das sie zufrischer getat und so kureze mit der obgenanten zale gewapenter nit mochten 30erobert und uszgctragen werden, wann dann die parthie under uns, die dasantnllet, uns ander parthien darumb ermanet mit iren offen besiegeltenDrieflen, so sollen wir zustund in den nehsten acht tagen nach der manungeunser erbern frunde zusamen schicken an die stat, die dann die clagendcParthie uns andern in iren manungsbrieffen benennen wirdet, daselbs zu 35r ade zu werden, was hulffe man furbasz dar zu bedorffe und notdurfftig sy,Und was dann von uns oder unsern frunden, die wir darzu schicken, sament-lich erkant wirdet, nach dem dann die sache gestalt und geschaffen ist, die-selbe hulffe sal auch alsdann in eynem monad nehst darnach vollengene undv °"enczogen werden als lange bisz das solich angriffunge beschedigunge und 40Sache genczlichen und gare erobert und abegeleget werden ane alle geverde.' "■!!] Wir obgenanten herren und stetde sollen auch bestellen wann undzu welicher zyt unser obgenanten parthien diener, die dann zu solichenSachen umbryten werden, in eyner parthien under uns slosze stedte merekte°der dorfler komen, das man den zu einer iglichen zyt feilen kauff umb «einen zytlichen pfenning darinne solle geben ane alle geverde. [VIII] Es