Beilage A 1. 207
noch todten begraben, und welchs mensch krank ward, dem wollen diepferrer kein sacrament reichen, er globte dann, so er wider zu gesuntheitkerne, das er wolle dem bischoff gehorsam sein, und wardc der bann teghchye mer unnd mer bcswert. Das weret bei einem jar, als die cronie auszweystfolio XII also: videns hoc vencrabilis pater ele. 1 . Zu denselben zeitten was ikonig Heinrich der siebend des ege | nanten keyser Friderichs son in Deutseben ilanden, dem clagten es die bürger, der gab den burgern ein bestettigungher freyheitten unnd erlaubt inen iren rate zu halten wie von alter herkomenund sie des von Romischen konigen unnd keysern gefreyet waren; des istsein königlich brieff vorhanden 2 . Als aber der bischoff des innen warde, 10macht er sich zum konig Heinrich unnd handelt sovil mit iine, das er derstat ungnedig warde, dann zu den selben zeyten gieng derselb konig Hein-rich damit umb und sucht wege, wie er die regierung oder adininistraciondes reichs an sich bringen und seinen valter keyser Fridrich vom reichunnd sunderlich aus Teutschen lannden verdringen mocht; und hett ime des ueinen grossen anhang gemacht mit fnrsten und herren auff dem Reyn stramc,die im zufielen alle, auszgenommen die stette Wormbs und Speyre; daarbeiten sich die beiden bischoff zu Worms und Speyer mit den stetten, dassie dem konig Heinrichen aueb solten anhanngen. Die von Spier Hessen sichiren bischoff bewegen unnd fielen | konig Heinrieben zu. Aber die statt 2» aoo.Wormbs wolte das in keinen weg thun unnd wolten keyser Friderichen, demsie als einem Romischen keyser gebuldet betten, nit absteen noch wider ineseyn. Darumb warde ine der konig ungnedig und zöge darnach mit heres-crafft mit sampt den fursten und graven für die statt unnd kamen in einvorstatt bey sannt Michel, da branten sie vil bewser ab, da zogen die burger 99hinausz und slugen den konig und sein volck hinweg, und wurden etlicbgraven der statt vynde und deten vil Schadens auff die statt reytend etc.Das spil was mit dem bischoff dran, der mischet sich darinn. Dem gabkonig Heinrich laub und oberkeit und gerechtigkeit zu der statt als vil alser dorfft unnd wes er wolt gehabt ban, wie dann solichs die cronie anzeigt sofolio XVIII. Als nu der bischoir in sollichem allem seinen willen gegen derstatt nit erlangen mocht, dann die ritterschafft und burger der statt warendeszmals mechtig und reich und hielten sich des konigs und biseboffs auflmit allen iren hclffern; da warde ein ander weg erdacht unnd fünden dasdie burgerschafft in 1 der statt getrennet unnd uneins worden unnd nemlich r, i,die hawszgenossen oder ministeriales, die wolten nit lenger im gezengk sein»nnd fielen der statt ab unnd dem bischoff zu, als die cronie anzeigt fol. XIIquidam de civibus et maxime etc. 3 , also das die hauszgenossen als die altenschrifften anzeigen allwegen der bischoff und pfaifheit parthey mit lehenfreyheitten unnd anderer begabt sein worden unnd doch die vordersten in mrethen gewesen unnd die statt in costen unnd scheden bracht haben mer dannumb zweymalhundert tausent guldin etc. ut in cronica Peter Gronberger. .„„„,„,Da nun die burger zweytrechtig unnd ein inwendiger krieg, warde der '^'w.''usserlich krieg vertragen mit der statt, schaden und gutlich tag furgenommen
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1 8. o. Chromcm p. 171, 3. ' 2 Uli. 1 nr. 154. ;1 s. o. p. 171, 24.