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absehbarem Verweilen, vergnügt, die Stunden des Strandesin seidenem Anzug verbringen und beim Diner sich wiederin schicklicher Abendtracht an seinem Tischchen zeigen zukönnen.
Der wohlige Gleichtakt dieses Daseins hatte ihn schon inseinen Bann gezogen, die weiche und glänzende Milde dieserLebensführung ihn rasch berückt. Welch ein Aufenthalt inder Tat, der die Reize eines gepflegten Badelebens an süd-lichem Strande mit der traulich bereiten Nähe der wunder-lich-wundersamen Stadt verbindet! Aschenbach liebte nichtden Genuß. Wann immer und wo es galt, zu feiern, der Ruhezu pflegen, sich gute Tage zu machen, verlangte ihn bald —und namentlich in jüngeren Jahren war dies so gewesen —mit Unruhe und Widerwillen zurück in die hohe Mühsal, denheilig-nüchternen Dienst seines Alltags. Nur dieser Ort ver-zauberte ihn, entspannte sein Wollen, machte ihn glücklich.Manchmal vormittags, unter dem Schattentuch seiner Hütte,hinträumend über die Bläue des Südmeers, oder bei lauerNacht auch wohl, gelehnt in die Kissen der Gondel, die ihnvom Markusplatz, wo er sich lange verweilt, unter dem großgestirnten Himmel heimwärts zum Lido führte — und diebunten Lichter, die schmelzenden Klänge der Serenade blie-ben zurück, — erinnerte er sich seines Landsitzes in den Ber-gen, der Stätte seines sommerlichen Ringens, wo die Wolkentief durch den Garten zogen, fürchterliche Gewitter am Abenddas Licht des Hauses löschten und die Raben, die er fütterte,sich in den Wipfeln der Fichten schwangen. Dann schien esihm wohl, als sei er entrückt ins elysische Land, an die Gren-zen der Erde, wo leichtestes Leben den Menschen beschert