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Der Tod in Venedig : Novelle
Entstehung
Seite
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Essen bereitete, und dem Diener, der es ihm auftrug; fürch-tete sich vor den vertrauten Angesichten der Berggipfel und-wände, die wiederum seine unzufriedene Langsamkeit um-stehen würden. Und so tat denn eine Einschaltung not, etwasStegreifdasein, Tagedieberei, Fernluft und Zufuhr neuen Blu-tes, damit der Sommer erträglich und ergiebig werde. Reisenalso, — er war es zufrieden. Nicht gar weit, nicht gerade bis zuden Tigern. Eine Nacht im Schlafwagen und eine Siesta vondrei, vier Wochen an irgendeinem Allerweltsferienplatze imliebenswürdigen Süden ...

So dachte er, während der Lärm der elektrischen Tram dieUngererstraße daher sich näherte, und einsteigend beschloßer, diesen Abend dem Studium von Karte und Kursbuch zuwidmen. Auf der Plattform fiel ihm ein, nach dem Manne imBasthut, dem Genossen dieses immerhin folgereichen Aufent-haltes, Umschau zu halten. Doch wurde ihm dessen Verbleibnicht deutlich, da er weder an seinem vorherigen Standort,noch auf dem weiteren Halteplatz, noch auch im Wagen aus-findig zu machen war.