und auch das Ich-und Meingefühle bestimmendeSchridamanhaupt Veränderungen der Anpassungunterlag, die sich dem Natursinn aus dem Säfte-Zusammenhang von Haupt und Körper, derWesenserkenntnis aber aus höheren Zusammen-hängen erklären mögen.
Es gibt eine geistige Schönheit und einesolche, die zu den Sinnen spricht. Einige aberwollen das Schöne ganz und gar der Sinnenweltzuteilen und das Geistige grundsätzlich davonabsondern, sodaß sich die Welt in Geist undSchönheit gegensätzlich aufgespalten erwiese.Darauf beruht denn auch die vedische Väter-lehre: „Zweierlei Seligkeit nur wird in denWelten erfahren: durch dieses Leibes Freudenund in erlösender Ruhe des Geistes.“ Aus dieserSeligkeitslehre aber geht schon hervor, daß sichdas Geistige zum Schönen keineswegs in derselben Weise gegensätzlich verhält, wie das Häß-liche, und daß es nur bedingtermaßen mitdiesem ein und dasselbe ist. Das Geistige ist