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Die vertauschten Köpfe : eine indische Legende
Entstehung
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es vorerst nicht wahrhaben, daß der Nanda-Leibin Einheit mit dem schmalnäsigen Schridaman-Haupt seinen gedankensanften Augen und demmilden, fächerförmigen Bart um die Wangennicht mehr derselbe, nicht länger Nanda’s fröh-licher Leib, sondern ein anderer war.

Ein anderer war er sofort und vom erstenAugenblick an nach seiner Maya. Nicht aber vondieser nur ist hier die Rede. Denn mit der Zeit —der Zeit, die Sita und Schridaman vorerst imVollgenusse der Sinnenlust, in unvergleichlichenLiebesfreuden verbrachten —, wurde der be-gehrte und gewonnene Freundesleib (wenn manNanda’s Leib im Zeichen von Schridamans Hauptnoch als den Leib des Freundes bezeichnen kann,da ja nun eigentlich der ferne Gattenleib zumFreundesleib geworden war) — mit der Zeitalso, und zwar in garnicht langer Zeit, wurdeder vom verehrten Gattenhaupt gekrönte Nanda-Leib auch an und für sich und von aller Mayaganz abgesehen ein anderer, indem er sich unter