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Die vertauschten Köpfe : eine indische Legende
Entstehung
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Aber was niemand dir zugemutet hätte, das hastdu geleistet! Immer habe ich dich bewundertim Geiste, nun muß ich dich jammervoll bewun-dern auch von Leibes wegen, weil du diesAllerschwerste vermocht! Wie muß es aus-gesehen haben in dir, daß du es schafftest!Welchen Opfertanz müssen Großherzigkeit undVerzweiflung, Hand in Hand, in deiner Brustvollführt haben, daß du dich schlachtetest!Ach, wehe, wehe, getrennt das feine Haupt vomfeinen Leibe! Noch sitzt der zarte Schmer inseiner Gegend, aber er ist um Sinn und Bedeu-tung gebracht, da die Verbindung fehlt mitdem edlen Haupt! Sage, bin ich schuld? Binich etwa schuld an deiner Tat durch mein Sein,wenn auch nicht durch mein Tun? Siehe, ichdenke dir nach, da mein Kopf noch denkt, —du hättest vielleicht nach der Wesenskundediese Unterscheidung gemacht und die Schulddurch das Sein für wesentlicher erklärt, als diedurch das Tun. Aber was kann der Mensch mehr