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Die vertauschten Köpfe : eine indische Legende
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wenn es dir vorkommt, als ob an die Erfüllungdeiner Wünsche ein Gott überhaupt nur denkendürfe, so liegt das eben nur an der Innigkeitdeiner Wünsche und daran, daß sie zwar voneinem Gotte, nämlich Kama, ausgehen, daß sieihm aber keineswegs zukommen, sondern daßer sie dir hat zukommen lassen. Ich sage esnicht aus Lieblosigkeit, sondern nur, um dirden liebe-entzündeten Sinn etwas zu kühlen, daßdu dein Ziel gewaltig überschätzest, wenn dumeinst, nur Götter, aber nicht Menschen hättenein Anrecht darauf, — wo doch nichts mensch-licher und natürlicher ist, als daß es dich ver-langt, in diese Furche zu säen.“ (So drückte ersich aus, weil Sita „die Furche“ heißt.) „Aberauf dich“, fuhr er fort, „paßt wahrhaftig derSpruch: ,Am Tag ist die Eule blind, bei Nachtdie Krähe. Wen aber die Liebe verblendet, derist blind bei Tag und Nacht'. Diesen Lehrsatzhalte ich dir darum vor, damit du dich darinwiedererkennst und dich darauf besinnst, daß

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