volleren Klang, als gewöhnlich. Übrigens kannich dir versichern, daß ich auch, auf meine Art,ganz hübsch ergriffen war.“
„Dann verstehe ich nicht“, antwortete Schrida-man, „wie du so ungenügend reden und ihr dieWohlgestalt zum Vorwurf machen konntest, mitder sie die Geschöpfe in die Befangenheit ver-stricke, sodaß ihnen der Atem des Bewußtseinsausgehe. Das heißt doch die Dinge mit sträflicherEinseitigkeit betrachten und sich gänzlich uner-füllt zeigen von dem wahren und ganzen Wesenderer, die sich uns im süßesten Bild offenbarte.Denn sie ist Alles und nicht nur Eines: Lebenund Tod, Wahn und Weisheit, Zauberin und Be-freierin, weißt du das nicht? Weißt du nur, daßsie der Geschöpfe Schar betört und bezaubert,und nicht auch, daß sie hinausführt über dasDunkel der Befangenheit zur Erkenntnis derWahrheit? Dann weißt du wenig und hast einallerdings schwer zu fassendes Geheimnis nichterfaßt: daß nämlich die Trunkenheit, die sie uns