Der Weg zum Friedhof lief immer neben derChaussee, immer an ihrer Seite hin, bis er sein Zielerreicht hatte, nämlich den Friedhof. An seineranderen Seite lagen anfänglich menschliche Woh-nungen, Neubauten der Vorstadt, an denen zumTeil noch gearbeitet wurde; und dann kamen Felder.Was die Chaussee betraf, die von Bäumen, knorrigenBlichen gesetzten Alters, flankiert wurde, so war siezur Hälfte gepflastert, zur Hälfte war sie's nicht. Aberder Weg zum Friedhof war leicht mit Kies bestreut,was ihm den Charakter eines angenehmen Fuß-pfades gab. Ein schmaler, trockener Graben, vonGras und Wiesenblumen ausgefüllt, zog sich zwischenbeiden hin.
Es war Frühling, beinahe schon Sommer. DieWelt lächelte. Gottes blauer Himmel war mit lauterkleineil, runden, kompaktenWolkenstückchen besetzt, be-tupft mit lauter schneeweißen Klümpchen von humo-ristischem Ausdruck. Die Vögel zwitscherten in denBuchen, und über die Felder daher kam ein milderWind.
Auf der Chaussee schlich ein Wagen vom nächstenDorfe her gegen die Stadt, er fuhr zur Hälfte auf
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