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geschloffenen und auf irgendeine Weise vorurteilswidrigenEhe, war sein einziger Erbe gewesen, — und der „Eilbote",feinsinnig wie er war, schaltete eine Betrachtung darüberein, wie doch etwas Wehmütiges in der Vorstellung liege,daß jemand so ohne eigenes Zutun und gleichsam ohneVerschulden sich durch Geburt in einer solchen Lebenslagesinde. Samuel hatte den Palast in der Fünften Avenuevon Neuyork, die Schlösser auf dem Lande und alleAktien, Treuhandscheine und Gewinnanteile seines Vatersgeerbt; er erbte auch die abenteuerliche Vereinzelung desLebens, zu der jener emporgestiegen war, seinen Welt-ruhm und den Haß der benachteiligten Menge gegendie aufgehäufte Macht des Geldes, — all den Haß, zudessen Besänftigung er jährlich die gewaltigen Schen-kungen an Kollegien, Konservatorien, Bibliotheken, Wohl-tätigkeitsanstalten und jene Universität verteilte, die seinVater gegründet hatte und die seinen Namen führte.
Samuel Spoelmann trug ohne Verschulden den Haßder Benachteiligten, der „Eilbote" versicherte es. Er warfrüh in die Geschäfte eingeführt worden, hatte schonwährend der letzten Lebensjahre seines Vaters allein dieschwindelerregende Besitzmasse des Hauses verwaltet.Aber es war allgemein bekannt, daß sein Herz niemalsso recht und ganz bei den Transaktionen gewesen war.Seine eigentliche Neigung hatte sonderbarerweise vielmehrvon jeher der Musik und zwar der Orgelmusik gehört,— und diese Mitteilung des „Eilboten" war nachzuprüfen,denn in der Tat hielt sich Mister Spoelmann auch im„Quellenhof" ein kleines Pfeifenspiel, dessen Bälge er voneinem Hausknecht des Hotels bedienen ließ, und jeden Tag
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