zum Bahnhof, wo zu seiner Verabschiedung der Regie-rungspräsident, der Polizeipräsident und der Vorstandder Bahn am Salonwagen standen. Er fuhr anderthalbStunden, indem er mit den großherzoglichen Adjutanten,die ihm zugeteilt waren, und dem Referenten für Land-wirtschaft, Ministerialrat Heckepfeng, einem strengen undehrfurchtsvollen Herrn, der ihn ebenfalls begleitete, nichtohne Mühe ein Gespräch unterhielt. Dann fuhr er inden Bahnhof des Städtchens ein, welches das Landwirt-schaftsfest veranstaltete. Der Bürgermeister, eine Ketteüber dem Frack, erwartete ihn an der Spitze von sechsoder sieben anderen dienstlichen Persönlichkeiten. DieStation war mit vielen Tannenbäumchen und Laub-schnüren geschmückt. Im Hintergründe standen die Gips-büsten Albrechts und Klaus Heinrichs im Grünen. DasPublikum hinter der Absperrung rief dreimal Hoch. DieGlocken läuteten.
Der Bürgermeister hieß Klaus Heinrich mit einerAnsprache willkommen. Er bringe ihm Dank dar, sagteec und schüttelte dabei seinen Zylinderhut mit der Hand,in der er ihn hielt, den Dank der Stadt für alles, wasKlaus Heinrichs Bruder und er selbst ihr Gutes erwiesen,und innige Wünsche für eine weitere segenvolle Regierung.Auch wiederholte er die Bitte, der Prinz möge das Werk,das unter seinem Protektorat so wohl gediehen sei, nunkrönen und die landwirtschaftliche Ausstellung gnädigsteröffnen.
Dieser Bürgermeister führte den Titel Ökonomierat,was man Klaus Heinrich bedeutet hatte und weshalb ecihn in seiner Antwort dreimal so anredete. Er sagte, ec