weiß nicht ein und nicht aus und graule mich ordentlich.Und schließlich treff' ich die jungen Herrschaften. Ja, soist es mir gegangen mit meinen Stiefeln!" schloß SchusterHinnerke und wischte sich die Stirn mit dem Handrücken.
Klaus Heinrich preßte Ditlindens Hand. Sein Herzpochte so stark, daß er ganz und gar vergaß, seine linkezu verbergen. Das war es. Das war etwas davon, einwenig, ein Zug! Sicher, das war von den Dingen, diesein „hoher Beruf" ihm vorenthielt, war von dem Treibender Leute, wie sie unverschönt und am Alltag waren! DieLakaien ... Er schwieg, er fand kein einziges Wort.
„Da schweigen sie nun", sagte der Schuster, „diejungen Herrschaften!" Und seine biedere Stimme warganz bewegt. „Ich hätte es ihnen wohl gar nicht erzählensollen, weil es ihre Sache nicht ist, so was Schlechtes zuerfahren. Aber dann denk' ich doch wieder", sagte er,legte den Kopf auf die Seite und schnippte mit denFingern in der Luft, „daß es nicht schaden kann, daß esihnen gar reicht schaden kann für künftig und späterhin..."
„Die Lakaien ..." sagte Klaus Heinrich und nahmeinen Anlauf. . . „Die sind wohl schlimm? Ich kannes mir lebhaft vorstellen ..."
„Schlimm?" sagte der Schuster. „Nichtswürdig sindsie. Das ist das Wort für sie. Wissen Sie, wozu siefähig sind? Sie halten die Waren zurück, wenn sie nichtgenug Trinkgeld bekommen, halten sie zurück, wenn derLieferant sie in aller Pünktlichkeit zur bestimmten Zeitübersendet, und geben sie mit großer Verspätung ab, damitden Lieferanten die Schuld trifft, und er dasteht alspflichtvergessen in den Augen der höchsten Herrschaften,
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