denn seine Hände waren ebenfalls grau. Und plötzlichsahen sie, daß die Dämmerung vorgeschritten war. Siemußten rasch umkehren, Ditlinde bestand ängstlich darauf;es war zu spät geworden, noch weiter vorzudringen.
„Das ist unendlich schade," sagte Klaus Heinrich.„Wer weiß, was wir noch entdeckt hätten und wann wirwieder Gelegenheit zum Stöbern bekommen, Ditlinde!"Aber er folgte der Schwester doch, und sie sputeten sich,die Wendeltreppe wieder zurückzulegen, durchquerten denPfeilersaal, und traten hinaus in den Bogengang, umeilig und Hand in Hand den Heimweg aufzunehmen.
So wanderten sie eure Strecke; aber Klaus Heinrichschüttelte den Kopf, denn ihm schien, als sei dies derWeg nicht, den sie gekommen waren. Sie wandertenweiter; aber mehrere Anzeichen bewiesen, daß sie die Rich-tung verfehlt hatten. Diese steinerne Bank mit de»Greifenköpfen war hier vorhin reicht gestanden. Diesspitze Fenster ging auf den westlichen, tiefer gelegenenStadtteil statt auf den inneren Hof mit dem Rosenstock.Sie gingen irr, es half nichts, das fortzuleugnen; fthatterr vielleicht den Saal mit den Pfeilern durch eine»falschen Ausgang verlassen und hatten sich jedenfallsgründlich verlaufen.
Sie gingen ein Stückchen zurück, aber ihre Unruhlitt den Rückschritt nicht lange, und so machten sie wie-derum Kehrt, und zogen es vor, bei dem einmal einge-schlagenen Weg aufs Geratewohl zu beharren. Sngingen in dumpfer, eingeschlossener Luft, und große, un-gestört ausgearbeitete Spinngewebe breiteten sich in de«Winkeln aus; sie gingen in Sorge, und Ditlinde zum»!
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