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14H. 1512, uff sampstag nach sant Kathrina der hailigen
junckfrowen tag (November 27), siegelt der ersam und wolgelert
tnaister Thoman Kollin pfarrer zu Lorch die Zinsverschreibung des
Hans Buchlin Schultheissen zu Weiler [bei Schorndorf] gegen Abt
5 Sebastian von Lorch.
Orig. Papier mit aufgedrücktem Siegel.
144. 1513, uff mittwochen nach sant Mangen des hailigenabtsz tag (Sept. 7), sieget neben Schultheis* und Richtern von Lorchder ehrsame wohlgelehrte und geistliche Herr Meister Thomas Kollin
10 Pfarrer zu Lorch einen Kaufbrief um Haus und Scheuer m Lorch.Orig.Perg. mit anhangendem Siegel, das im geteilten Schild oben zwei,unten einen, sechsslrahlige Sterne, auf dem Helm zwei mit dem SchMbtld be-legte Flügel zeigt.
145. 1515, Mai 30.
15 Meister Wilhalm Schwytzlinger Pfarrer zu Gmünd, Thoma
Warbäck Bürgermeister, Johann Fünfer und Meister Hans SiglmSchulmeister daselbst entscheiden gütlich den Streit zwischen KlosterLorch und Domkapitel Augsburg wegen einiger Güter, die zu denIcapitlischen Pfarrpfründen in Lorch gehören. Das Gut in PJahl-
20 bronn, das Barthlome Zeltender hat, ') steht unter des Klosters Stabund Gerichtszwang und ist ihm mit Reisen und Schätzung verpflichtetwie andere Güter daselbst. 2 ) Die Güter des Kaspar Schmalzmayerund Hans Schelhamer in Pfahlbronn gehören dem Domkapitel un-mittelbar und stehen unter weltlicher Gerichtsbarkeit des Klosters;
25 wenn die Gefälle davon nicht eingehen, hat der lorchische Amtmann«uf Ansuchen des kapitlischen zu ihrer Beitreibung behilflich zusein. Von Diensten, Reisen, Steuern und Schätzung für KlosterLorch sind sie frei. Die Gitter des Thomaclaus, Burenlenhart undSeytzenhans zu Kleindeinbach und das Gut des Vit Bihelmayer von
au 1 fangendeinbach gehören der Pfründe des Meister Hans von Nen-
') Vgl. olien Nr. 137.
-) Nach einem nicht angenommenen Entwurf dieses Vertrags war überdieses Gut schon früher stoischen Abt Sebastian von Lorch und DomdekanWolfgang von Zillenhart durch Dr. Dietegen von Westerstetten, Dr. GregormsNeythart, Dr. Veit Meiler und Dr. Hart. Widmann, Bäte Herzog Ulrichs vonWirtemierg, in gleicher Weise ein Vertrag gemacht tvordeu. Schon damalshatte die betr. Pfründe Meister Hans von Neningen inne.