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Stift Lorch : Quellen zur Geschichte einer Pfarrkirche
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XXXIV
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Wenn es noch einer besonderen Rechtfertigung bedarf, dassausser den für die Geschichte der Pfarrkirche und. des Stifts er-heblichen Urkunden auch solche Stücke ausführlicher behandeltworden sind, die dieser Bedeutung entbehren, z. B. Jahrtagstiftungen x )aus dem 15. Jahrhundert, so wird vielleicht zugestanden werden, dassdiese Texte doch für den nicht ohne Interesse sind, der kirchlichesLeben vor der Reformation zum Gegenstand der Untersuchung undDarstellung machen will. Und als ein Beitrag zur Forschung nachden rechtlichen, religiösen und sittlichen Zuständen der Pfarreien imMittelalter möchte die vorliegende Sammhing angesehen sein.

nennt er sich: fr. Augustinus Sartoris de Gamuudia custos in L. (Rotes Buch S. 147),ebenso im gleichen Jahr in der Überschrift des von ihm aiu/elegten Verzeich-nisses der Kleinode, Messgewänder usw. des Klosters: monachus professuspresbiter et tunc temporis custos (Rotes Buch S. 160: Th. Schön, im. Archivfür christliche Kunst, 1898, S. 2). Als Prior schreibt er das obener-wähnte Quartheft: die dort eingetragenen Consuetudines sind von 1508,das Register des Thomas Köllin von 1511 datiert (El. 66). Ebenda Bl.84 1 'nennt er sich Br. A. den Altem und auf Bl. 8: frater Augustinus Sitz de Gmünd,olim custos et olim prior nunc decrepitus. Am Roten Buch, das er als Kustosbegann, schrieb er auch noch als Prior; der späteste datierte Eintrag von seinerHand trägt die Jahrzahl 1517. Im Nehrologium des Klosters, das dem RotenBuch beigebunden ist, hat er noch Hintrüge von 1524 gemacht, .ja selbst 1525schreibt er dort zu Thome apostoli den Tod des Ulrich Gaisberger in Waib-lingen ein, post miserabüem exustionem monasterii Lorch faetam per rusticosseditiosos (Bl. 214). Kr ist es auch, der 1519 den Jakob Spindler mit ge-schichtlichem Material versorgt (s. u. S. 1,15). Ein anderer ist der subpriorAugustinus 1482, April 25, s. S. 75,25.

*) Vgl. darüber K. Müller in Württ. Vierlcljahrsh. 16, 1907, S. 313ff.