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spaltig bis eingeschnitten gezähnt. Köpfe 10 bis IS mm breit, zu einem 5= bis vielköpfigen,einfachen oder zusammengesetzten, endständigen Ebenstrauss vereinigt, ziemlich lang gestielt.Hülle eiförmig, seidig=zottig (Fig. 285 g); Hüllblätter ± breit, schwarz berandet; die äusserenspitz, die inneren stumpf. Spreublätter lanzettlich, spitz, an der Spitze schwärzlich, meistkahl. Scheibenblüten schmutzig=weiss ; Zungenblüten 5 bis 9, breit elliptisch bis eiförmigoder an der Spitze 3=kerbig, so lang wie die Hülle, weiss. Früchte 2 mm lang, zusammen«gedruckt, keilförmig, grau. — VII bis IX.
An Kalkfelsen, seltener im Felsschutt und auf steinigen Weiden der östlichen undsüdlichen Kalkalpen zwischen 1500 und 2500 m (ausnahmsweise auch tiefer bis 600 mhinabsteigend).
In Deutschland in den Bayerischen Alpen: in den Berchtesgadener Alpen verbreitet, nach Westengegen die Mitte des mittleren Stockes sich allmählich verlierend, so noch am Rosstein, Blauberg, Risserkogel,
Miesing, Breitenstein, Rotwand, Wen.delstein, Solen (früher vom Part»nadisprung und von der Zugspitze^ \ I ]F/*' [Höllentalkar] angegeben), fehlt dem
I ^ Wettersteingebirge, der Benediktenwand
SS» und dem Karwendel, ebenso dem All.
gäU ' ~~ In ° esterreich ln den
II v W nördlichen Kalkalpen, vom Achensee
(Oberautal) durch Nordosttirol (westlichund nördlich bis Stilfserjoch, Zielalpe,Peitlerkofel, Pfitsch), Salzburg, Ober.Steiermark, Ober» und Niederösterreichallgemein verbreitet und häufig, oft bisin die Täler herabsteigend. Ebenso ver.breitet in den südlichen Kalkalpen vonTirol, Kärnten (in der Garnitzenschluchtbis 650 m, Friesingwand bei Gmein«grübe 900 m), Südsteiermark (in derWeizachklamm schon bei 400 m), Krainund Küstenland bis auf die Golakbergeim Ternowaner Walde. Auch in denZentralalpen vom Brenner östlich aufKalkboden nirgends selten. — DieSchweiz einzig auf dem Gipfel desMonte Generoso erreichend (daselbstschon von Lachenal und Chate■lain beobachtet), angeblich auch amMonte S. Jorio und Pizzo di Gino, so.wie jenseits der Grenze am Stilfserjoch.
Allgemeine V e r =breitung: Oestliche und süd=liehe Kalkalpen vom Achen» undLuganersee ostwärts bis Niederösterreich und zum Karst; Illyrische Gebirge bis Kroatien,Dalmatien und Albanien (KoralNGebirge 41 0 50' nördl. Breite), angeblich auch in den Sieben*bürgischen Karpaten (?) und im Rhodopegebirge (?).
Neuerdings gibt Heimerl (Oesterr. Botan. Zeitschrift, LXXV, 1926) eine Gliederung der Art, diesich hauptsächlich auf das Vorhandensein oder das Fehlen von Drüsen an den Früchten, in zweiter Linie aufdie Ausbildung der floralen Organe und erst in letzter Linie auf die Form und Teilung der Laubblätter gründet.Darnach unterscheidet er die beiden Series Ad en o gy n a e mit in der Regel drüsigen Früchten (hierher die beidenauf den Balkan beschränkten Varietäten arg^ntea Vis. und sericophylla Heimerl) und Leiogynaemit in der Regel drüsenlosen Früchten. Von letzterer Series werden weiter unterschieden:
Fig. 285. Achillea nana L. a Habitus C/s natürl. Grösse).— Achillea Clavenae L. d, e Habitus ( l fa natürl. Grösse).
h Hüllblatt.
b Hülle, c Hüllblatt./ Blüte, g Köpfchen.