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Allgemeine Verbreitung: Alpenkette (von Savoyen und Piemont bis Nieder»Österreich , Steiermark und Krain; fehlt in den westlichsten Alpen). In der subsp. multifida(DC.) Heimerl auf den Gebirgen der nordöstlichen Balkanhalbinsel und auf dem BithynischenOlymp (Keschisch Dagh.).
Achillea atrata tritt in den Alpen in zwei sehr charakteristischen Unterarten auf:
1. subsp. Halleri [Crantz als Art] (= subsp. genuina Heimerl, = Achillea Halldri Crantz, = Änthemiscorymbösa Haenke, = A. impunctäta Vest, = Ptärmica atrata DC.). Laubblätter einfach fiederschnittig mit an denunteren ungeteilten, an den oberen 2= bis 5-spaltigen Abschnitten (Fig. 281 e). Köpfe tl bis 16 mm breit. Zungen-
Fig. 281. Achillea atrata L. subsp. Clusiana (Tausch) Heimerl, a , ai Habitus (1/2 natürl. Grösse), b Laubblatt vergrössert.b\ Köpfchen, c Hüllblatt, d Zungenblüte. — Achillea atrata L. subsp. Halleri (Crantz), e Laubblatt. — Achillea moschataWulfen. / Habitus, g Laubblatt, h Köpfchen (vergrössert). i, k Vergriinte Blüten.
bluten 5 bis 7 mm lang. Allgemein verbreitet in den nordöstlichen Kalkalpen; im Gebiet der subsp. ClusianaJedoch nur in annähernden Formen. Diese Unterart zeigt nach E.Steiger folgende Formen: var. mono c6.phala Heimerl. Blütenstand einköpfig, endständig. Vereinzelt. (Von A. oxyloba durch die viel kleineren[nur tl bis 16 mm, bei A. oxyloba 20 bis 26 mm breiten] Köpfe und durch die geringere Zahl von Strahl,bluten verschieden). — var. pleioc^phala E. Steiger. Blütenstand mehrköpfig. Hieher ferner, a) f. 1 a x i.flöra E. Steiger. Köpfchenstiele verlängert, 3- bis 5.mal so lang als das Köpfchen. Pflanze wenig, bis 5.köpfig(subf. paucif 1 öra E.Steiger) oder mehr als 5-köpfig (subf. multiflöra E.Steiger). b) f. densiflöraE. Steiger. Köpfchenstiele kurz, bis 2.mal so lang als das Köpfchen. Pflanze mit bis 5 Köpfchen (subf. pauci»f 1 ö r a E. Steiger) oder mehr als 5 Köpfchen (f. m u 11 i f 1 ö r a E. Steiger). Ausserdem gehören hierher: f. s t e n ä c t i sMurr. Strahlblüten 7 bis 8 mm lang und nur 2 bis 3,5 mm breit, vorn deutlich 2« bis 3>lappig (Tirol: Platzer«berg bei Gossensass). — f. pseudomoschä ta Murr. Fiedern der Laubblätter kurz und gedrängt, der End-zipfel des Laubblattes die Spitzen der zwei nächsten Fiedern nicht überragend; das Laubblatt daher vorn meistbreit gestutzt. Stengel steif und gerade, vom Grunde bis zum Blütenstand sehr gleichmässig beblättert. Habituelldem Bastard A. atrata X moschata ähnlich (Tirol: Lavatscherjoch bei Hall Schweiz: Maltschül am Alvier). —