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2 (1913)
Entstehung
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134
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134 CHEMISCHES UND ALCHEMISCHES AUS ARISTOTELES

schwierige Frage nach dem Ursprünge des Salzgehaltes imMeerwasser, und was bei diesem Anlasse abermals über die„heißen Dünste", sowie über deren angebliche Auslaugungvorgebracht wird, ist nicht nur an sich unhaltbar, sondernwiderspricht auch völlig der an vielen Stellen hervorgehobenenTatsache der besonderen Reinheit des Regenwassers; erfreulichbleibt nur die Bestimmtheit, mit der (hier wie anderwärts)weitgehende geologische Veränderungen auf allmähliche, währendunbegrenzt langer Zeiträume stattfindende Vorgänge zurück-geführt werden.

Die Lehre von der Bedeutung des Wassers für die Über-mittlung der Geschmäcke gelöster Substanzen, „wobei gleich-sam das Spitze sticht und das Stumpfe stößt", ist für alleFolgezeiten maßgebend geblieben, sie beherrscht noch im 17.und zu Beginn des 18. Jahrhunderts die sog. „Spitzen- undHäkchentheorie" des Descartes und Lemery.

Für die Vorgänge, die innerhalb der Erde zur Entstehungder Mineralien und besonders der Metalle Anlaß geben, spielenwiederum die feuchten dampfartigen und die trockenen rauch-artigen Dünste (dvadv/Muaig üx\udd)8i]q und xunvtidriq) einemaßgebende und äußerst wichtige Rolle. Es ist bemerkens-wert, daß aus letzteren, indem sie sich selbst entzünden undandere Stoffe in Brand setzen, Substanzen hervorgehen sollen,denen noch immer die nämliche Eigenschaft der Brennbarkeitverblieben ist, wie z. B. Schwefel und Kohle; die Erwähnungder schädlichen, ja tödlichen Wirkungen der „Dämpfe brennenderKohlen" ist der älteste Hinweis auf die Gefahren des Kohlen-oxydgases, und findet sich durch die Bemerkung ergänzt, daßglühende Kohlen unter einem dicht schließenden Deckel als-bald erlöschen, ohne daß aber der Abschluß von der Luftals bedingende Ursache erkannt wird.

Die Voraussetzung von der Bildung der Metalle durchVerdichtung der feuchten dampfartigen Dünste zwischen Felsenund Gesteinen hat späterhin zur Folgerung geführt, daß sie