204 Tanne — Täschelkraut — Tausendgüldenkraut.
und Wasssrgestaden wächst, besonders am Rhein und ander Donau; er trägt Blätter wie die Cypresse, nur sinddieselben schmäler und grüner. Die Blume ist haarigund mosig.
Anwendung: Die Tamarischke wird meist beiMilzkrankheiten angewendet.
Tanne (?inns piesa I^>)
Weißtanne, Edeltanne.
Der Wuchs der Tanne ist noch prächtiger als derder Ficbte. Die Nadeln stehen nicht, wie bei der Fichte,rund um den Zweig herum, sondern kammartig anbeiden Seiten. Auch sind sie an der unteren Seiteweiß gefärbt. Die Rinöe ist auch glatter als die derFichte.
Anwendung: Die Tanns wird zu denselbenZwecken verwendet wie die Fichte.
Täschelkraut (Ibwspi burs!i pastoris I,.)
Acker-Täschelkraut, Hirtentäschel,Pfennigkraut, Bauernkresse.
Das Täschelkiaut wächst in ganz Europa auf Aeckern,in Gärten und an wüsten Stellen.
Anwendung- Der Same dieser Pflanze ist alsblutreinigend, reizend und harntreibend im Gebrauche,auch gegen Hüftweh und ähnliche rheumatische Krank-heiten wird er empfohlen. Die ganze Pflanze riechtgerieben knoblauchartig.
Tauscndgnldenkraut ikl^tkragg, oölltaurium l^.)
Fieberkraut, Erdgalle, roter Aurin.
Das Tausendgüldenkraut wächst auf Wiesen, Triften,in Wäldern und blüht im Juli. Der aufrechte, obengabelständige Stengel hat ovale oder längliche Blätterund rosenrote Blüten in schirmförmigen Trugdolden.
Anwendung: Offizinell ist das ganze geruchlose.