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und namentlich in dem Kerne Blausäure. Die schwarzeSüßkirsche unterscheidet sich von der roten Sauerkirschechemisch nur durch ihren reichlicheren Zuckergehalt.
Anwendung: Nach häufigem und starkem Kirschen-genusse wird der Urin alkalisch und braust mit Säurenauf, weshalb man auf den Gedanken kam, Kirschen alsKur den Personen mit Gichtanlage zu empfehlen, diegewöhnlich den Gichtstoff im Blute durch sauer reagie-renden Urin bekunden. Die Süßkirsche als Kur ist auchbei chronischen Unterleibsstockungen wohltätig. Ausder Sauerkirsche bereitet man verschiedene Medikamente:den. Kirschsyrup als erquickenden und kühlenden Zusatz-um Trinkwasser, sowie als vorzügliches Mittel gegenNierenkolik, das Kirschwasser, dessen Blausäuregehaltaus den zerstoßenen Kernen noch durch Zusatz vonbitteren Mandeln vermehrt wird, und welches ohne denRat eines Arztes nicht gebraucht werden darf. Außer-dem bereitet man einen Likör namentlich aus den wild-wachsenden Gebirgs-Waldkirschen der Schweiz und desSchwarzwaldes, den man auch Kirschwasser nennt, sowieferner den aus den Kirschkernen destillierten, nach bitterenMandeln riechenden Likör.
Klette lapxa I,.)
Die Klette wächst überall an Wegen, Rainenund auf brach liegenden Landstrecken. Sie hat große,herzförmige Blätter. Der krautige Stengel ist sehrästig. Oben an den Zweigen befinden sich die dolden-rraubig stehenden, purpurroten Blütenköpfchen, welchemit nach innen hakenförmig gebogenen Hüllblättchenversehen sind.
Anwendung: Die Klettenwurzel wirkt giftwidrig,dlutreinigend, Harn- und schweißtreibend. Auch gegenGicht, Syphilis und Quecksilbervergiftung wird sie mitErfolg angewendet. Aus der Wurzel gewinnt mandas Klettenwurzelöl. Man bereitet ferner aus derselben