Notizen zum Dispensatorium.
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276.
Onyx: Gleich blatta byzantia, unguis odoratus. Die Schalenvon Murex inflatus L. Zackige Stachelschnepke. Berendesp. 155.
279.
Turbith arundinaceum: Die Wurzel (turbith) kam wie einRohr hohl auf den Markt, daher der Name. (Clusius.)
283.
Thymiama: Gleich styrax rubea.
Asa dulcis: Gleich benzoin, das Harz von agallochon (Diosk.)lignum aloes (Clusius). Das echte Aloeholz (agallochon) alsRäucherwerk dürfte gar nicht nach Europa gekommen sein.Stainpeis bemerkt mit Berufung auf den Reisenden Ludovicusde Bononia, daß die feinste Sorte calampat an Ort und Stellein „Sarnau" per Pfund mit 10 Dukaten bezahlt wurde.
Als Stammpflanzen: Aloexylon Agallochon Lour. undAquilaria malacensis Lam. Vergl. auch Berendes p. 49 f.
Lavandula: Kraut und Blüten von Lavandula Spica L.
Carbo tiliae: Lindenkohle, Tilia europaea L.
286.
Cerussa: Psimythion, Bleiweiß.
288.
Aes ustum: Rot und schwarz. Kupferoxydul und Kupferoxyd.
289.
Pompholyx: Nihil album, Zinkoxyd.
Cadmia usta: Gebrannter Galmei.
Samii Asteris: Eine Sorte, welche einen Stern (Aster) alsMarke trug. Berendes p. 555.
290.
Flos aeris: Kupferoxydul.
Atramentum sutorium: Melanteria Diosk., vitriolum, Stain-peis. Aus den Grubenwässern stammender unreiner Kupfervitriol.
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