60
spricht die tägliche Gabe ungefähr derjenigen einer üblichen drittenDecimalverdünnung.
Die Phosphormoleküle verbinden sich im Organismus mitSauerstoffmolekülen zu Phosphorsäure. Diese verbindet sich mitMolekülen kohlensauren Kalks, unter Ausscheidung von Kohlensäure,zu phosphorsaurem Kalk.
Eine solche Rhachitisbehandlnng stimmt mit der in diesemBuche angegebenen BeHandlungsweise quantitativ und qualitativüberein, wenn der phosphorsaure Kalk in dritter Decimalver-reibnng verabreicht wird.
Da ein Teil der Moleküle des Phosphors, resp. der Phos-phorsäure auf dem Wege nach ihrem Bestimmungsorte Gelegenheitfindet, sich mit Molekülen des im Blute vorhandenen Natron zuverbinden, so bekommen die betr. Zellen vielleicht nur einen Teilder für sie bestimmten Phosphor-Gabe. — In der Möglichkeit,daß das Natron alle Moleküle des verabreichten Phosphors inAnspruch nimmt, liegt die Erklärung der manchmal vorkommen-den Mißerfolge. Verabreicht man aber phosphorsauren Kalk, soverfährt man sicherer, weil dieser mit den oben erwähnten Salzenkeine Verbindungen eingeht.
Hüftgelenkentzündnng der Skrofulösen: Matrum xkosxko-riouin und Kiliosa.
Blutungen.
Blut rot, leicht zu einer gallertartigen Masse gerinnend:?srrnm Mosxlioriouiii.
Blut schwarz, dick, zähe: Xaliuin ci^Ioratuin.
Blut hellrot oder schwärzlichrot, dabei düuu und wässerig,nicht gerinnend: Xali pliospliyrlouni uud innriatienin.
Dem Nasenbluten der Kinder entspricht in der Regel?lzrruin xkosxKoi-loniQ, der Anlage zu Nasenblutungen XalipkosxkoriouiQ.
Gebärmutterblutungen: vorzugsweise xkosxlroi'iLUM,
und
Hämorrhoidalblntungeu: Valium
ellors,tuia und ^Irwrealoluin.
Menstruation.
Bei Menstruations - Störungen müssen Nebensymptoine dieWahl des Mittels bestimmen.