34
hastenden eroupöseu Exsudates. Infolge dieses Vorganges voll-zieht sich eine Ablösung des Exsudates von der Schleimhaut. Mankann diese Trennung des Exsudates von der Schleimhaut dadurchbeschleunigen, daß man abwechselnd mit Oalos-rsÄ pliosxlioi'ioa,Kali verabreicht. Letzteres vermittelt den Zutritt
von Sauerstoff aus dem Blute (vi6s Seite 2S) und der Sauer-stoff fördert die Bildung neuer Epithelzellcn aus dem vom crou-pösen Exsudate abgetrennten Eiweiß. Die bei diesem Vorgangesich vollziehenden Molekularbeweguugen beschleunigen die Abtren-nung des Exsudates.
Eine Wechselanwenduug von Os-Ioarsa xlro8x1ioi-ioa nndXaU snlplinriorrm ist bei Diphtherie mit weißem Exsudateauch statthaft.
Nllhr.
?örrnrn und c:lilorg.tuiii genügen
in den meisten Fällen.
Stellen sich Delirien, Banchanstreibung ein, haben die Ab-gänge einen aashaften Gestank, so paßt Xali ptwspkoriouin.Dies Mittel paßt auch, weun ohne Zeichen der Fäulnis reinesBlnt in Menge abgeht.
Krampfhafte Banchschmerzen, welche dnrch Drücken nnd Zu-sammenkrümmen erleichtert werden, erfordern Ns-AQssis.plioriLg,.
Scharlach.
In leichten Fällen genügen ?sriurn und
Xaliuiu. oliloratuin.
Unter Berücksichtigung des unter „Diphtherie" nnd „Typhöse.adlMMlslhc Symptome" Gesagten wird man das den schwerenFällen entsprechende Mittel finden.
Der nach Scharlach sich einstellenden Wassersucht cutsprichtLali 8n1xIiuric;uiQ,
Blattern, Pocken.
Zuerst ist Xitlniin chloratum anzuwenden. Werden diePusteln eiterhaltig, so paßt Matrum ptrosptrorioriiii. Treten