an den Samen häufig einen fleischigen Anhang (Strophiola) ; das Nährgewebe ist gewöhnlich umfangreich,fleischig oder knorpelig, selten ist es dünn oder fehlt ganz. Der Keimling liegt in der Mitte des Nähr-gewebes, ist gerade oder leicht gekrümmt und von der Länge desselben, selten kleiner; die Keimblättersind flach, blattartig, breit, selten schmaler und halbstielrund; das kurze Würzelchen ist nach oben ge-richtet.
Pflanzen von sehr verschiedener Tracht: entweder aufrechte, niederliegende, seltener schlingendeKräuter und Stauden, oder Sträucher oder Bäume, bisweilen von kaktusähnlicher Tracht, fast stets vonreichlichem Milchsafte, der in verzweigten Schläuchen sich befindet, durchtränkt. Blätter typisch spiraligangereiht und ungetheilt, doch kommen auch von beiden Verhältnissen Ausnahmen vor; Nebenblätter sindhäufig vorhanden. Die Bekleidung wird aus einfachen, bisweilen aber auch aus Sternhaaren gebildet.Blüthenstände gewöhnlich zusammengesetzt, achsel- oder endständig, häufig cymös oder rispig; Bracteenund Bracteolen sind meist vorhanden.
Wohl Uber 3000 Arten, von denen der allergrösste Theil den Tropen beider Hemisphären angehört;in der kalten Zone und auf hohen Gebirgen fehlen sie ganz.
I. TRIBUS Euphorbieae Bl. Blüthenstände letzter Ordnung von einer kelchartigen Hülle umschlossen,einer Blüthe ähnlich, in der die einzelne weibliche gestielte Blüthe dem Stempel ähnlich ist, die ein-männigen männlichen Blitthen den Staubgefässen gleichen.
1. Euphorbia resinifera Berg.
II. TRIBUS Crotoneae Bl. Die Blüthen nicht von einer kelchartigen Hülle umschlossen, einzeln.
2. Croton JEluteria Benn.
3. Croton Tiglium Linn.
4. Mallotus Philippinensis Müll. Arg.
5. Ricinus communis Linn.
Berg u« Schmidt, Ofilcinelle Gewäclise. II.
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