IV. Von Heng-Waagen. ^ad. V. z 2 l
Verdruß thun als in freyer LufftMd weil man solche nicht fassen und stillen kan, einige Zeit pasiiren, ehe dasObiectum einmahl ruhiak n observiret werden.Ä^it dem Oel aber ist es einegrosse^chmiererey u. Per^iu^.Auch gehet es schwehr her/ wenn solche Waage unrichtig worden/ selbige wieder zu justlren, weil man sich im«gends/weder durch einig Gegengewicht oder Schtaube heiffen kanz bin dayero aus eine vollkonlineneke be^
vacht gewesen.
§. !5>.
Leupoldö verbesserte und vollkommenere Hugenische Waage.
Es ist solche tabula V. ^iFura l-IX. entwvrffen.
ist die völl-ge Waage seitwärts und der ^udus in?^! zu sehen. Da ^ Lder^ubus vvn^bis die drevconvreOculare^ Objectiv. Glaß/Odie Schraube, dadurch das V -sir zustellen; denn an statt
der Fäden uno Creuy istk'iZum V. ein stählern Blech genommen, so in der Mitte oulchbrochen ist, mt» zweyaeaenemander stekenven s^arffen Spitzen ^ c^dieses Blech wird vermittelst einer Schraube und darzu gehö-rigen Schlüssel in beyden Ärmen ^-mzweyNuten liachBefindenaufoder abgeschraubet, die Urm^e-abers nd an ein runo Blech 5 ? befestiget, wie solches kigurz Vi. perspcctwisch zu sehen, und dieses ist mit z vey
K?aub?na>if^->R°nrMisch-nd.-b-y°-n-rsten0cularef-st-<,em>ch-l.I^I-un»QNs>i>dM-yArm-iNit^.mkalbeu^üßenk u»dLdie«-rmitl-lst»Schraub!N aneinander bef,stiaetsind,und dieziguriindPro-v?N,°nl)ib°nw?lzar-iv.i«eiset,«ar»wisch-n°asR-l>rX«-rmittelst2 Suff-- feste stehet, daß -«Nicht^."1.,! 5.. r dat oben bey keine Gabel ozerjw. i> Lappen > X initzwri) «»rauben, wie
keÄiaet ''noulttenmttoenen Löchern ^vermittelst einer Schraube in dasLoch »k^.gura --.angeschraubet,^5 ?/. s, ^zn,inen wenden, uno durch Viebeyden Stell-Schrauben l X he, uoer und hinüber können g stel-
l.A -km ^i-a^ S-m nadern Aem L tt >st am E we tt gl-ichf-lS -in s°l»°i-reck>->--s
Siück M ßi a » eine? anten Äi-rtel-i-Zoll« starck uns dick, und >i Zoll la >g a-lochet, w,e da« >stt,ck Armp!» Vi weiset. I-dcS «oii °-nea Stiicken als l. undl> .t am Ende i «ey stäzlerii- Spitzen davon diein >we ^-i-i>-r -»eines Srei->-Bügel formiaen Iiistiuinenr,' q-!-tzet werde», doch istlolcher offen,
mdkmm'rd.rArml-L°der<Zttdar,w>schM .wj -solch-S all-^d-ntll« die VIll M
diele' °b?.M-^B»a-l wird mil seiner Schraube in d.'S Blech o^er Arm an einer HulßeM, und Mi«Lr.Il S^rand^an die SteUaze «ermittelst einer Mutter ° befestiget. Doch daß man die Waage „ochdrek?ü und nach dem O'chtto ->»ten kan; weil »UN diese-die W.,a.,e ti>, die ich allen andern vorziehe,die Mit
i>nn sl'miif'etwas weitläufftiger s yn, und was nothig ist, darb.'y erinnern.
Erstach/wenn min die Wiage brauchen w!ll, muß mausth... ob jie m stehet/ und da wird die
5m-,.insaes/^naen ohne ^as Gewickt?, welches in die 4 Ps'".d we.ii 'st ns schwehr seyn soll/ und alsdennWaage ..^^^„^«^visiret/Unoo«^ ^pltz.n^ck'i^ira V. vermittelst der Schraube
wird nach ^ ^ s^y nochontaioder nicht. hl rauf wird auch das Gewicht?einaehau-
dem A m" ° m ttelst d-?ander n Steig-Biigel. k 8.r effen die Spltz-ii„ - i.i Blech od» V-str zZA Nme wieder. so ist sie W rage jqual, wo nicht, >o muß man «ermittelst der !we»en ^t-u schraubenO .drar? M scinen Spitzen zur rechten oder lincken schrauben, nachdem man solches nöthig besin-nt nndoieftsso!^^^^ die Waage mit und ohne Gewicht einerley L.n.e trifft; und dergleichen muß auch
oder ArmQ oben, und Q? unten kommet, doch kan es eben nicht diese wie -vte-ändern eine andere, es wäre denn, das; man sogleich eine accurate Horizontal Lt^iegefunven; istwlM?aaen-^^
d eWaagemXqumo ' ' ^ saniern,Aeuer-Mäuren G sl'Nien/ und dergleichen, over wo derkcmes/M ma7sM> eW b hma^
lä!rma''jtch0le^«e my . ^
gewisse n Llnte an ecn^ und mercket solches, hernacher kehret m m die Waage um, das; das unterste
obÄom^ trifft es solche accurat, ist die Horizontal-Wie richtige
ctm das Mittel dem Älagen M iaß nach ne anen, und die D.opter^n^Ue. wlÄ^ wöt beli, uuv oas so lange conrinniren/bis es allemahl einerley L-me trifft.
daraufMUen^le ove i a ) , ^ Richtigkeit unc> kan man, wenn niemand an
ich rathen, daß man bey allen Ständen dieumk" l?rer und ein e PrÄ machet/ so ist mar. desto sicherer, denn bey dem herumtragen sich leichte waS? U-n?'. emgepasstundan-
aMraub!. ?eyn?°ßkIe?« ->uch daß der TubuS fthr genau und fcha.ffii,
^>er Hülße stehet, und mcht wackeln, noch auch sich schieben kan»
§. r6.
Der Gebrauch dieser und des ^mon8 beyden vorigen Heng-Waagen.
schwache ein Stativ/ wiezu denen geometrischen Instrumenten gebräuchlich/ohne daß ich statt derNuk eine Hülße mit em'-m Stab - ^ aufsch?, wie ?>gurz I. Fibula lVm sehen; der C^b^, so ^viereckiat aemchnet ,bcsin.^bssser, daß er rund ist, am selbigen wird die Huiße ^ ?iZura XI V. V.
gIcket/ wie M die v-execkigte ^ und dieWaage mit demSteig-Bügel angehangen,uachdem es dtePosttur
Kkk ^