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ausdrücklich zu bemerken, dass der Liquor in eine halbe TasseWasser muss getröpfelt werden. Will man aus* demselben mitWasser und Arabischem Gummi einen Trank bereiten, so darfman von diesem Gummi nicht mehr als zwei Drachmen aufacht Unzen Wasser nehmen. Der Liquor hat nämlich dieEigenschaft, dass er den syrupartigen Schleim des arabischenGummi zum gallertartigen umwandelt und ihn noch überdiesverdickt; wollte man also einen Trank von acht Unzen Wasser,einer Unze arabischen Gummi und 40 oder 60 Tropfen Liquorferri muriat. oxyd. verschreiben, so würde die Mischung sodick werden, dass sie nicht durch den Hals der Flasche könnte.Das sind gewisse Kleinigkeiten; ein Arzt, der solche aber nichtkennt, macht sich in den Augen der Apotheker lächerlich;darum werden diejenigen meiner Leser, denen das, was ichgesagt, bekannt ist, mir nicht übel deuten, dass ich es auchdenen sage, welchen es nicht bekannt ist.
Ich habe den Liquor zuweilen nur einmahl tags zu sechsTropfen gegeben, und von dieser einigen täglichen Gabe aufdie Dauer sehr wohlthätige Wirkung gesehn. Sonst gebe ichauch viermahl tags sechs Tropfen, und wo ich kräftiger ein-wirken will, steige ich täglich um einen Tropfen für die Gabebis zu zehn, bei welcher zehntropfigen Gabe ich bis zur Hei-lung stehen bleibe, denn selten ist es nöthig höher zu steigen.In den Fällen, wo ich dieses aber nöthig finde, verstärke ichdie einzelne Gabe nicht, sondern lasse diese öfterer tags neh-men. Gar zu starke Gaben verursachen ein seltsames Gefühlim Oberbauche, welches dem, worüber die Hypochondristenklagen, nicht unähnlich sein mag. Bei andern bewirken sieflüssigen Stuhlgang, und wieder bei andern eine Aufgeblasen-heit des Bauches, die der Arzt zwar nicht mit Händen tastenkann, der Kranke aber fühlt.
.^ Schwefelsaures Eisen (Vitriolum martisj. Dieseshabe ich früher viel gebraucht, es aber seit zwanzig Jahren,vielleicht mit Unrecht, sehr vernachlässiget. Hinsichtlich derMächtigkeit seiner Wirkung kommt es dem vorigen Präparatziemlich nahe, es hat aber das Unbequeme, dass es leichtUebelkeit verursacht, und dass es, seines bösen Geschmackeswegen, sich nicht wol anders als in Pillenform verordnen lässt.
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