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Mittheilung wurde, ähnliche reine Uraffektionen des Gesammt-organismus geherrscht, mich entweder für einen groben Lügner,oder doch zum wenigsten für einen einbildischen, seiner Sinnenicht recht mächtigen Menschen halten müssen; und dochwäre ich in Wahrheit beides nicht, ich wäre bloss ein vor-eiliger Schreiber gewesen. Daraus folgt, dass, wenn wir dieHeilwirkung eines Mittels nicht bloss in etlichen, sondern ingar vielen Fällen erprobet haben, wir am besten thun, vor-läufig zu schweigen, in einem Zeiträume mehrer Jahre unsereErfahrung durch vergleichende Beobachtungen zu berichtigen,und sie erst dann dem ärztlichen Publico mitzutheilen. Weraber die Geduld nicht hat, so lange zu warten, dem rathe ich,die beobachteten Thatsachen nackt bekannt zu machen, ohneaus selbigen allgemeine praktische Sätze für den künftigenGebrauch des Mittels zu ziehen. Das hat aber auch seinegrosse Unvollkommenheit. Da jeder krankhafte Zustand desMenschenleibes sich durch Zufälle offenbaret, Gruppen vonZufällen aber nosologische Formen bilden, die Erzählung nack-ter Thatsachen also nur als sinnlich erkennbare Beseitigungnosologischer Formen kann vorgetragen werden, so wird derUnerfahrene das Mittel, wenn es ihm in ähnlichen Krankheits-formen nicht hilft, geradezu als nichtsnützig verwerfen; oderer wird es unter eine heilmittellehrige Kategorie reihen undes so nach einer blossen Phantasie anwenden. Es bleibt alsojedenfalls dem Zufalle überlassen, ob die durch Erzählungnackter Thatsachen bekanntgemachte Heilwirkung eines Mit-tels der Kunst und durch sie der Menschheit nutzen odernicht nutzen wird. Es wäre zu wünschen, alle Aerzte däch-ten es sich deutlich, dass, insofern die Heilwirkung der Arze-neien auf unwandelbaren Naturgesetzen beruhet, hundert fürdie ausgezeichnete Heilwirkung eines Mittels sprechende Beob-achtungen mehr werth sind als tausend dagegen sprechende.Jene hundert beweisen, dass es einen krankhaften Zustanddes Menschenleibes in der Natur gibt, der durch das in Redestehende Mittel schnell und sicher zum Normalstande zurück-geführt wird; diese tausend hingegen beweisen bloss, dass dieversuchenden Aerzte den krankhaften Zustand verkannt, dasssie eine gewisse Gruppe von Zufällen als Zeichen und Bürgen