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1 (1838) A - K
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KUPFER

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und August 1826) schlägt zur Darstellung des Kupfers Reduktion durch diereducirende Flamme des Löthrobres mittels der Soda, Behandlung mit Sal-miak in der Löthrohrflamme und Reduction mittels einer kleinen galvanischenKette vor. Christisotl (Abhand). über die Gifte. Aus dem Englischen.S. 481) behandelt die auf Kupfer zu prüfende Flüssigkeit zuerst mit Schwe-felwasserstoffgas und treibt, durcb Kochen, sogleich das überschüssigeGas aus, entsteht nun ein brauner Niederschlag (ein Zeichen von Kupfer),so decantirt er die oben schwimmende Flüssigkeit und den Niederschlagvorsichtig und ersetzt jene durch Wasser, trocknet nun den Niederschlagin einer Porcellanschale, schüttet ihn darauf in eine Glasröhre, äschertihn ein, giesst dann einige Tropfen Salpetersäure hinzu, um schwefelsauresSalz zu bilden, und setzt ohne Filtration endlich Ammoniak in Überschusshinzu, wodurch eine dunkle, violette Farbe entsteht. Ist im filtrirten Tneieder verdächtigen Substanz kein Kupfer gefunden worden, so muss auchder Rückstand auf dem Filtrum untersucht, getrocknet und dann in einenSchmelztiegel erhitzt werden, bis er ganz verkohlt; das zur metallischenForm reducirte Kupfer wird hierauf mit Salpetersäure behandelt, die mitihrem eigenen Gewichte Wasser verdünnt ist, die Wirkung durch gelindeWärme unterstützt und die Auflösung durch Ammonium und andere Reagen-tien geprüft. Vor dem Beginn der Christison'schen Analyse kann man etwasEssig zu der auf Kupfer zu untersuchenden Substanz setzen, wodurch beiUntersuchung des ausgebrochenen Mageninhaltes die Verkohlung des Rück-standes oft entbehrlich gemacht wird. Durch Anwendung der flüssigen Rea-gentien entdeckt man, nach Christiton, wol das Kupfer, aber nicht diedamit verbundene Säure. Um die Verbindung mit Schwefelsäure zu ermit-teln, soll die Flüssigkeit auch mit salpetersaurem Baryt und darauf mitSalpetersäure geprüft werden, wodurch ein schwerlöslicher Niederschlagentsteht, den der Überfluss der Salpetersäure nicht aufzulösen vermag.Duflos (Handbuch der pharmaceutisch -chemischen Praxis. Breslau 1835)schlägt folgende Prüfungsarten vor. Man prüfe die verdächtige Substanzvor dem Löthrohre mit Phosphorsalz, welches in der äussern Flamme eingrünes Glas giebt (Beweis vou Kupferoxyd) und in der innern Flamme,durch Reduction zu Oxydul, braunroth wird. Schneller soll diese Um-wandlung entstehen, wenn man die noch heisse Phosphorperle mit demfeinen Ende eines fest zusammengerollten Stanniolblattes berührt, wodurchsich etwas geschmolzenes Zinn auf den Fitres absetzt und dann schnell aufeinen Augenblick im Reductionsfeuer umschmilzt. Auch verfährt Duflosauf die Art, dass er alle geschwefelten ammoniakalischen Flüssigkeiten, dieer durch wiederholtes Digeriren des durch Zusatz von Schwefelwasserstoff-gas zur der auf Kupfer zu prüfenden Substanz gewonnenen Niederschla-ges mit Schwefelammonium erhalten hat, zusammengiesst, mit Wasser ver-dünnt und durch Salzsäure zerätzt, so daas die Flüssigkeit etwas sauerwird, worauf er das Ungelöste durch Absetzenlassen, Abgiessen der über-stehenden Flüssigkeit, wiederholtes Aufgiessen von reinem Wasser etc.reinigt. Den rückständigen Schwefelmetallniederschlag, der durch Di-gestion mit Schwefelammonium nicht aufgenommen worden ist, übergiesster hierauf mit verdünnter Kalilauge und digerirt ihn, wäscht den von deralkalischen Flüssigkeit nicht gelösten Rückstand aus; erwärmt ihn durchtropfenweisen Zusatz von verdünnter Salpetersäure, über der Weingeist-lampe, so lange, bis das Ungelöste (Schwefel) gelb geworden ist, woraufer die Auflösung mit der doppelten Menge Wasser verdünnt, filtrirt unddann mit einem Übermass von Liquor amin. caustici versetzt, worauf dieFlüssigkeit, bei Anwesenheit von Kupfer, bläulich erscheint. Noch bessersei es, sagt Duflos , die Flüssigkeit mit Salzsäure gelind sauer zu machenund darauf mit blausaurem eisenhaltigem Kali und einem blanken Eisenstabzu prüfen (s. o.). Endlich räth Duflos zu folgender Prüfungsmethode. Derzu untersuchende, mit organischen Substanzen vermischte Körper (Flüssig-keit , Speisebrei) werde mit dem vierfachen Gewichte einer Mischungaus 1 Theil chlorsaurem Kali, 10 Theilen Salzsäure von 1,, und 20

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