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1 (1838) A - K
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53« GADDS AEGLESINUS GALLE

G.

Gadus aeglcsinus, s. Fische, giftige.

Gallus Cottiiü gruunicnül, a. Fische, giftige.

Gadus trieirratus , s. Fische, giftige.

(JiihrunjfSiilCSgcr. Ist ein mit gefärbtem Äther gefülltes, von Cos-signi eriundenes Thermometer, um den genauen Grad der Gährung derjiranntweinsmaische anzugeben und so auch anzuzeigen, ob auch schon durcheinen höhern Grad der Gährung (saure Gährung) sieh Essig gebildet bat,der als solcher die kupfernen Brennereigeräthe angreift und Grünspan an-setzt, der dann per accidens den Branntwein vergiftet. (S. Branntweinunter d, Art. Getränke.) Vergl. Remer's Polic. -gerichtl. Chemie 1827.Th. I. S. 139. In jeder Branntweinbrennerei sollte ein solcher Gährungs-inesser sich vorfinden.

Galactoinetcr , Milchmesser. Ist ähnlich dem Alkoholometer;der von Seander, welcher 10 14 Zoll lang, »/, Zoll weit und ein Glas-rohr ist, zeigt, nachdem er einige Stunden in der Milch gestanden, durchden Sahnegehalt an, ob die Milch mit Wasser verfälscht ist oder nicht. (S.Milch unter dem Art. Getränke.) Vergl. Reiner s Polic. - cerichtl. Che-mie 1827. Th. I. S. 108.

Galactopyra, Febris lactea, Milchfieber (bei Wöchnerinnen),s. Partus.

Galea aponeurotica capitis, Galea tendinca Sanlorini, Mem-brana epicrania tlalleri, die flechsige Kopfhaube. Sie ist einewahre Aponeurose und bedeckt, indem sie sich mit dem Musculus frontalisund M. occipitalis vereinigt, den von letztern freigelassenen Theil der äus-sern Schädeliiäche. S. Musculi capitis.

Galeerenschiffe, s. Gefängnisse.

Galläpfeltinctur, Tinctura gallarum. Sie ist gegen Vergiftungdurch Pteilgift empfohlen worden (Mar*), wird durch dreitägige Digestionvon 1 Unze gröblich zerstossenen guten Galläpfeln mit 5 Unzen rectificirtenWeingeistes gewonnen, und darauf filtrirt, ist ein Reagens auf Eisen, Mor-phium, Vitriolöl, Angustura spuria etc., sowie das Infusum gallar. aquosumzur Prüfung der China regia dient, die damit ein gelbweissliches Präcipitatbildet. Es darf daher das Mittel in keinem Reaeentienapparate fehleil(s. d. Art.)

Galle, Bilis, Diese animalische, für den Verdauungsprocess so wich-tige, in der Thierwelt weit verbreitete Flüssigkeit wird aus dem dunklenPfortaderblute in der Leber seceruirt (obgleich auch in einzelnen Fällen ausarteriellem Blute), und wird theils frisch als Lebergalle, theils als schonältere Blasengalle, die sich in der Gallenblase aufhält, zur Bereitungdes Chylus aus Chymus verwendet. - Die Ochsengalle ( Fei lauri) istin den Apotheken officinell, hat frisch eine dunkelgraugrüne Farbe, ist zähe,klebrig, von Consistenz wie Syrup, von Geschmack anhaltend bitter; spe-cilisches Gewicht: 1,0245, nach Musclienbroeck, ist im Wasser und Wein-geist löslich, wird aber durch Wasser aus der weingeistigen Lösung ge-fällt. ^ Nach Fr. Tiedemann und L. Gmelin enthält die Ochsengalle: einflüchtiges riechendes Princip, Gallenfett, Gallenharz, Pikromeloder Gallensüss, Färbestoff, eine stickstoffhaltige, leicht im Wasser und