3omde.
As gegenwärtige Werck ist so wohl in denen Mein,*schen Ausgaben, als in der Deutschen Übersetzungso bekandt, daß es nicht nöthig seyn würde, diesevierdte Auflage mit einer Borrede zu versehen; wenndie hierbey vorgenommene Veränderung solchesnicht erforderte.Unsre Borfahren haben fich daran begnügt »daß ^n. 1685. zu-erst der Schröderische ^KclauruZ pKarmacevricuH selbst übersezkwurde, ohne etwas anderes dazu zu thun. Biß der berühmte FriedrichHosmann vor gut befand, solchen mit vielen Anmerckungen und andernZufäzen solchergestalt zu vermehren, daß unter der Besorgung Frie-drich Daniel CoschwiyenH^n. 1709. ein Werck von mehr als 16. Al-phabeten erschien, welches ^n. 1718. zum andern mahle gedruckt wor-den. Seit dieser Ieir ist die Apothecker-Kunst so sehr verbessert, unddie (Meinen mit so vielen herrlicven^ompoütis und 3implicibuzvermehrt worden; daß man vor nöthig gehalten, das gegenwärtigeWerck von neuen durchzusehen, zu verbessern, zu vermehren, und inmöglichste Vollkommenheit zu setzen. Man hat sich darzu der berühm-testen Oeäicorum, als Lac0ni8 , Honeti > Lo^lc, Oartclu, dkgras»<><Mi, l)x3d^> LumüUcri, I^Httmanni, t^clmontü, junßM»l^cmer^, Mc^aclis, l^x^ckti, ?omctj, ^.oitincN, 3cnnclti,
37lvji,3tÄn1ü»^MiM/^cäclll und anderer, vornehmlich abee
derer seit kurzen Von LoerKaave» ballern, I^cum^nn und3^lcte^
heraus gekommenen Schrifften bedient, und zugleich dieberühmtest<n
Dispcnsatnna und PKarmacopocwg, als das Augspurger/ Bl^an-denvurgischef Nürnberger/ prager/ Reyenspurger/ Straßbu^ner/Wiener und Würtemberger / wie auch die PKalmacopoeiHm La-
tcauam, aufsfieGgste durchgegangen, und aus selbigen Ms zufam-
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