Zubereitete und zusammengesetzte Arzneyen. 227
4. Aus Essigsaure und Kali bestehendes Nentralsalz.
5. In wässeriger oder geistiger Auflösung.
1. LZl-vte« murihiicu«, sa lz sa urc E ch w ererbe.
2. Man nimmt zehn Unzen Schwerspat, glüht ihn inbedecktem Echmelztitgel, pulvert ihn, setzt zwanzig Unzengereinigte Pottasche zu, vermischt es und laßt es eineStunde lang in einem Hessischen Tiegel schmelzen. Dannschüttet man die Masse heraus, pulvert sie und kocht sieeinigemahle mit der erforderlichen Quantität destillirtenWasser aus, bis alles Salzige ausgezogen ist. Auf denRückstand, welchen die Echwercrde bildet, gießt man soviel reine, mit gleichen The/lcn desiillirtem Wasser verdünnteSalzsaure, als zur Auflösung und vollkommenen Sättigungder Schwererde hinreicht. Zu dieser Auflösung setzt mannun eine halbe Unze calcinirte Schwerere« und digerirt siedarin einige Stunden lang. Dann vermischt man einekleine Portion der Flüssigkeit mit einigen Tropfen Wein<probe, und wenn nichts, als ein weißes Pracipitat zu Bo«den fallt, so stellt man es einige Tage lang bey Seite, fil»trirt es, dampft es ab und laßt es krystMsiren. Istaberjenes Pläcipitat noch farbig, so setzt man zuvor noch etwasSckwercrde hinzu. Die Krysiallen hebt man in einem gutvcrschloßnen Glase auf.
z. 2) Eisen entdeckt man durch Gallapfeltinctur, K)Kupfer durch Salmiakgeist, c) Ist Arsenik darunter, sobewürkt Kupfersalmiak einen grüngelben, Wcinprobe abereinen pomeronzcngelben Niederschlag, der auf glühendenKohlen wie Knoblauch riecht. 6) Ist salzsaure Stronlian«erde darunter, so sind die Krysiallen nicht blatterig» son«dern nadclförmig und lösen sich durch Kochen in höchstrectificirtem Weingeiste auf. e) Salzsaurer Kalk ist pul»verig, an der Luft zerfließend und in höchst rectificirtemWeingeiste aufiöslich. f) Salzsäure Thoncrde löset sichebenfalls im Weingeisie auf und Salmiatspiritus trübt dieAuflösung.
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