Zubereitete und zusammengesetzte Arzneyen. 219282. 8ulplmr Auramm 52pan2tum.
1. 8»i>o 5iibi»tuz, 8»i>c) nntimoniZl«, Spiesglas«seife.
2. Man nimmt ein Pfund von der Flüssigkeit,ans welcher sich Mineralkermes vracipitirt hat, (sieheNr. lZ3-) setzt drey Unzen frisch ausgepreßtes Mandelölzu, lockt es und ttopftlt wahrend des Kochens alln-N)ligso viel Aetzlauge hinzu, bis die Masse die Consisienz derSeife bekommen hat.
4. Epiesglasschweftl mit Seife.
5. In Pillen.
283. 8/lU^U5 2M^Z6^inul.
1. 8xll,^u« emullivuz, Mande ln syrup.
2. Man nimmt acht Unzen geschalte süße und zweyUnzen bittre Mandeln, floßt sie eine oder zwey Stundenlang in einem steinernen Morscl, indem man allmahlig einPfund Brunnenwasser zusetzt. Man thut es dann in einenleinenen Sack, bringt diesen unter die Presse und drücktdie Emulsion aus. Hierauf nimmt man ein Pfund weißenZucker, kocht ihn in einem halben Pfunde Brunnenwasserzur Tafelconsisienz ein, vermischt ihn alsdann mit obigerEmulsion, seiht es durch Lelnwand, und hebt den so er«holtenen Syrup in einem gläsernen oder porcellancncn Ge-fäße auf.
4. Fettes Oel mit Zucker und Wasser.
5. Zu Versüßung von flüssigen Arzneyen, Bereitungvon Emulsionen und Auflösung von Harzen.
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284. 8^rupu« (.icitozitatiz) citri.
, 8^rl>l>ul 8ucci lüitii, Zitronen syrup.
2. Zehn Unzen frisch ausgepreßten Zitronensaft undsechzehn Unzen in Wasser aufgelösetcn und zur Tafelconsi«sienz gekochten Zucker laßt man einmahl aufwallen, seihetdm so erhaltenen Syrup durch und hebt ihn auf.