99 Erste Abcheilung.
258. l'ormLntilla. Kaäix ^urmentiliae.
1, DieWurzelder l'olmenl!1ll,erecla, Ruhrwurzel.
2. Auf trocknen Wiesen und in Wäldern«
4. Harz, ad^ringirender Stoff.
5. Pulver, Absud.
259. IViloliurn iibnnum» I^ler^a l'rilalii iibrini.
1. Die Blätter von Klen^amlie« nlioli»«, Bitter«kle« oder Bibertlee.
2. In sumpfigen Gegenden.
4. Harz, bittrer Extractivstoff.
5. Latwerge, Aufguß mit Wasser oder Wein, Absnd,ausgepreßter Saft.
' 6. I5xtr»cium l'lifoln lidrini.
?»-lt»c«n» sieht ^m^Ium.
262. Valeriana zilveztri«. I^a6ix Valerien»« 5,'1-ve8tri«.
1. Die Wurzel der Valeriana ossicmali5, Baldrian.
2. In gebürgigen Gegenden.
Z. ») Man muß die von steinigen Hügeln, Bergenund trocknen Waldern wählen; die auf feuchten Wiesen,an Gräben und Sümpfen wachsende ist minder kräftig, undman erkennt sie an den breitern, glänzender« Blättern, dendickern, weniger haarigen, mehr holzigen, inwendig dun»telfarbigen, sckwärz!,chen Wurzeln, ihrem widerlicher« Ge>ruche und sckärfcrn, nicht gewürzhaften Geschmacke. I,) DieWurzel der Valeriana äil/ic» ist dünnfaserigcr, weißer, krie»chend und von geringerem Gerüche, c) Die hrr Valerianariiu ist länger, größer, fas<riger, nicht so scharf, abermehr unangenehm, bitter.