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Dispensatorium für die königlich sächsischen Lande oder Philipp Jakob Piderit's Pharmacia rationalis
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Erste Abtheilung.17. ^ntiinnmuin cru6um.

1. 8ci!'!«!n 5u>p^ui«tum ni^rum, rohes Spits«glänz, Spiesglas, Schwefelspiesglanz.

2. Ungarn, Sachsen und Böhmen. Den UnZarschenhalt mau für den besten.

3. ») Das Bleyerz unterscheidet sich vom Spiesglanzdadurch, daß ersiercs auf dem Bruche ein mehr blättriges,als spießiges Ansehen hat, und sich nicht in Königswasserauflöst, d) Ist das Spiesglanz schlackig, leicht, schwam«mig, hat es inwendig blaße und schmale kleine Streifen,und laßt es im Schmelzfener Unreinigkeiten zurück, so istes verwerflich, c) Wenn man einen Theil Spiesglanz mitdrittehalb Theilen Salpeter vermischt und das Gemengein einem kleinen Schmelztiegel verpufft, so ist die Massenach dem Verpuffen gelb, wenn das Spiesglanz Eisen halt;weiß, wenn es rein ist; grün, wenn es Braunstein halt,«y Vorzüglich ist die Verfälschung mit Arsenikkies gefalir-lich. Ist dieser blos beygemcngt, so erkennt man ihn anseiner graulich gelben Farbe, körniger«, Bruche, schwerernZersprengbarkeit und knoblauchartigem Gerüche, wenn manihn reibt oder auf glühende Kohlen wirft. Man muß da-her das Spiesglanz zerschlagen und untersuchen, ob nichtan einer oder der andern Stelle eine solche Beymengungsich findet. Noch deutlicher ist der Knoblauchsgeruch selbstbey der geringsten Beymischung von Arsenik, weun man ei«ncn Theil Spiesglanz niit drittehalb Theilen reinem Sal-peter verpufft, den Rückstand mit kochendem Wasser aus«süßt, die Flüssigkeit bis zur Trockenheit abraucht, und dasResiduum auf glüheude Kohlen streut.

4. Reines Spiesglanzmetall und Schwefel.

5. Pulver.

6. Ou5ticum antimouiale oder Lur^rumnimomiIi,erme8 Minerale lVlc>«u!i Äncimoniglez IvunKelii^nlniz purisscan« Xaempln 8ulpliur auralum FulpnurÄuralum liciuiclum und «»poiilltum l'nl'lgriis emecicu«Vinuui tluxIiÄmi Virrum »mimonii.