Vorrede.
Xl
dem Pharmaceuten naher liegende BemerkungenPlatz zn gewinnen, sodann weil Hr. Oberhofrach P i-derit keinen vollständigen Abriß der Heilmittellehredarin zu geben die Absicht gehabt, sondern vielmehrb/os die schatzbaren Resultate seiner eignen Erfah-rung und der einiger anderer Aerzte mitgetheilt hat;endlich weil es überhaupt zweckmäßiger scheint, the-rapeutischen Bemerkungen in einem Dispensatoriumkeine Stelle einzuräumen/ um den so Hauffgen Mls-bräuchen möglichst vorzubeugen. Nicht nur dieneuern englischen Dispensatorien, sondern auch diebesten deutschen, namentlich das Lippische und Preus-sische, haben diese Vorsicht beobachtet, und das Ur-chcil berühmter und einsichtsvoller Aerzte, deren Ge-wogenheit es mir gestattete, sie deshalb um Rath zufragen, munterte mich noch mehr zu dieser Abände-rung auf. Wer sich über die meisten der hier aufge-führten Arzneymittel, sowohl in chemischer und phar-maceutischer, als auch in medicinisch- und chirur-gisch - praktischer Hinsicht näher belehren will, demdarf ich wohl das Segnitzische Handbuch derpraktischen Arzneymittel lehre (Leipzig,8oi — Z805, 5 Bände 8.) empfehlen, wennman anders mir wegen des Antheils, den ich an den