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Dispensatorium für die königlich sächsischen Lande oder Philipp Jakob Piderit's Pharmacia rationalis
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Vorrede.

liches Sanitatscollegium mit dem Vorsätze, diesUnternehmen auszuführen, umgegangen *). Aucheinzelne Aerzte suchten hin und wieder diesemMaugel in ihrem Wirkungskreise abzuhelfen: sogaben z. B. schon vor vierzig Jahren mehrereverdiente Aerzte Leipzigs eine von ihnen gemein-schaftlich verfaßte Auswahl von Formeln in diehiesige Salomonsapotheke, nach welcher diese Of-ficin bisher gearbeitet hat. Doch die mannich-faltigen und großen Hindernisse, welche bey Ab-fassung einer solchen allgemeinen Norm zu über-winden sind, haben die Erscheinung eines allge-meinen Dispensatoriums für Chursachsen bis jetztverzögert. Es kommt hier darauf an, unter denvielen zweckmäßigen Vorschriften, welche die Phar-macie besitzt, die vorzüglichste» zu wählen, alsounter dem vielen Guten das Beste auszuheben;es kommt darauf an, ein Werk zu liefern, dasnicht blos für den Augenblick Vepfall erhalt,

Hunderts an bis auf gegenwärtige Zeiten. Neustadtan der Orla 1804. S. l6.

^) sDresilcr) Einige ol)nmaa?gebliche und wohlgemeynteVorschlage zu einer höchst nöthigen Verbesserung desMedicinalwesens in Sachsen. Jena 1791. 8. S. 158-