Druckschrift 
1 (1709)
Entstehung
Seite
587
URN (Seite)
  
Einzelbild herunterladen
 

Roch-5uch. 587

ser,zu den andern weixeln, zerstampsse selbige mit einem saubern höltzernenstämpffel,daß sie gantz zerdrückt seyndund sasstig werden, gieß drey maasbrunnen-wasser darauf, rührswohl untereinander, schuttsmeinhariulMtsack, laß durchlauffen, wachs süß nach eines leben verlangen.zlF. wie man den ribesel^ und weinstbärltttZ-sassr bereiten / und be,halten sitt über ein /abr damit man allerleysizchcn färbet.

jM an soll die wohlMge beerlcin vom stengel abbrechen, mit einem hölßrr-^^ nenstössel meinem erdenen geschtrr zermatschen, darnach über einkohl-feuer stM, und bey einer viertelstund mit stetigen zerstampffen siedelt,darnach m einen wollensack schütten, und das lautere lassen durchtropssen,dasselbe in einen zinnern ständer, so unten eine buchst hat, in einem krller be-halten, und oben daraufvaumöl giessen.

5«. weirel- «der tirsch lässt/oder ribesel/ und dergleichen zu machen,so man zum abmessen braucht.

«5)an nimmt aufein pfund zucker, ein maas ausgepresten fasst, last solchen"" aber vorhero etliche stunden stehen, bis er sich setzt, hernach seyhe ihndurch einsaubertuch, undgiestWaufden zucker, lastsmiteinander sieden,bis es zu einem dicken safftoderjulepwird,alsoistes fertig.

5;c>. Zl'cker-butter.c«?imm irische butter so viel du wi lst, nimm gestossene Mandeln ziemlich viel,»" rührs unter die butter, darnach rühr auch wohl zimmet darein, daß diebutter fem rothmrd. und zucker. daß er süsse genug »st, schlage sie darnachdurck emsaub«esl>nrch^ch^Mn.daß^ ^wmvatMrd.chemandlebutteraber durchschlägt,setzm einen keller, wenn allesdarem geknotteu l,t.

5 ^,. Nrebsbutter zu machen.Writlichnimm ziemlich viel krebse, sied sseabm frischem wasser, hernach^ nimm von krebsen die scharen und scbwantze, so ztemllch viel seyn müs-sen . löse das fleisch heraus, zerstosse es aufdas kleinste, nimm aufein halbvfundftischebutter, dreylebendigemlM

^Vnossene krebsscharen, alsdenn nimm eme neue scbussel, so vorhero m,twMra^ setzauft koDfeuer, leg das halbe pfundbutter in dieNss l7sM gestossene darzu, und rührf stets um.laß «ne we.le sieden,birnach nimm eine schüssel, und ein weisses tuchlem, seyhe d,e wa^me butterdurch das tüchlein'setz aneinen kühlen ort, laß sie stehen, brauche Mach

wiebm. E^ ^, ^