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Aoch.'Buch.
Folget kürtzlich beschrieben die ordnunU wie man sichim essen und trinckcn verhalten foU.
M?an folget zwar dieser ordnung gar wenig, sondern ein jegliches land giebt^"^ seine speisen, wieesalldorten gebräuchlich, man hat es aber nurdarum an-hero gesetzt, zu zeigen, wie es dem menschen am nützlichst.'!, und gesündesten wäre.Dahero soll man die speisen, so dünne und leicht zu verdauen, am ersten geben, alssuppen,kohl, spenat, weiche eyer und dergleichen, und dieses darum, weilen selbige(wann man die groben speisen vorhero geniesset,) nicht können unter sich kommen,dadurch dermagen verderbt wird/ und keinen ausging hat, daß also eines mit demandern verderben muß, deßgleichen sollen allezeitdie warmen sp^sen oenen kaltenvorgezogen werden. Man soll auch die hüner, kalb-steisck, und fische vor demrind-fieisch und Wildbret auftragen.
Nipp«ci-.ires und c^alenuz melden, daß man des tages zweymahl essen solle)was aber linder und wachsende Personen, können wohl öffters essen, wie auchdi< alten,diese aber jedesmahlwenig, man hält aber davor am gesündesten zu seyn,daß man des mittags nach genügen, zu abends aber sehr wenig esse, so soll manauch von einer mählzeit biß zu der andern sich dersiiei/enene^/ten, damit sich sel^b/ge jedesmahl recht perFoche,» fsntte/,, be// t'l'r maß/je/tsoü'man offf und weniglrincken, zwischen der mahlzeitabcrgar nichts, dann sonsten die dauung des Ma-gens dadurch v«lzwd«t w«d. Aus suppcn, siarcke dcwegunz, aus zorn,und aufdas bad soll man nicht gleich lrincken.
Nach der Mahlzeit gebrauche dich des obsis und cunieÄs, doch nicht über-fiüßig, der käß, obwohlcn er harter cc>nco^>on,so schlieft crdoch den magen, (^a-Ienu5 sagt: Daß der käß, so eines mittelmäßigen altere ist, am gesündesten stne;Die butter aber soll man jederzeit vor der Mahlzeit essen, der rettig bekommt selwwohl,wann er in der mahlzeitgenossen wird,nach der lnahszett verursachet er üb/k-riechende dünste, und aufsteigen des magens. Nach vollbrachter tisch^zeit sollman fein san fftig hin und wieder fpatzieren,<,nch so ce beliebt (aber nicht lang) eiltwenig ruhea.