Rocb-Bucb.
5-». Türcklsch pappier.^'imm schönen weissen klein gefähten zucker nach deinem gefallen, lemo-^ nien-sasstseyhe durch ein mch.thue den zuckerinemmeßingnes deckenaufeine glut, laß lhn wohl helß werden, gieß den lemonien-safft an den erhitz-ten zucker, laß es zusammen sieden in der dicke eines mußes, mmmblumennach deinem gefallcnschneide sie klein, laß sie übertrucknen, rührsdarein,legblechene model aufelll oblat ,und gieß darein wenns hart lst,so thus heraus.
5iz. Dlelemonadi.
Wan nimmt aufein maaß wasser sechs safftlge lemonien, drückt den fasst^ darvou in das wasser, und balgts aus, zuckerts mit geläutertem zucker
und kühlt es ein. ^ . « ,. ^ c-
5,4, Das erdbeer wasser zum «mcken/ oder das Zefrorne.lWan nimmt zwey Pfund erdbeeren, und ein maaß wasser,zerdruckt die erd-^"^ beeren. Wts m einsäcklein.sovonbeitein-leinwathgemachtist.undgiest von dieser ein maaß wasser auf die erdbeeren ms sacklein, daß fein klardurchrinnt, giest alsdenn geläuterten zucker darein daß suß wlrd,und rühltswohl ein ins eyß, auch wohl biß recht gefrirt. wenn manwlll.
515. Das qefrorne von zirdernußleinoderpistaylen.«Man nehme vier loth zirber-nüßlein oderpistatzim, wasche sie sauber, von^^ denMas,mtMeman5,eMt9eral', stoß undttelbs durch ein sieb,nehmeeinseldel wasser, und thue das gantze durchgetrlebene ln em sacklein,aichdaswaMdara^.^Hers mU dem Läuterten zucker. undkuhlsem.!^» Wenn man wM emrWm. daß es gefroren werde, so mmmt man eyßoder schnee. das eyß klem zerschmettert oder gestosscn, und saltz darunter ge-mischt, so Halts die kalte, daß nicht das eyß oder schnee zergehet.5tä. rveirel.Hder kirsck fasst zum wein abylcssen.iWan nehme die weixeln so von stengeln abgezupfft seyn, stosse sie in einem^ steinerne» mörselmitkern und allen, presseden safft darvon aus, laßihn ein paar stunden stehen, daß sichdas dicke an den boden setzt, auf einmaaß fasst nimmt man anderthalb pfund zucker, und ein loth zimmet, einloth nagelein, seyhe den safft in ein laughälsichtes glaß, das glaß muß nurbiß an den halß nnl fasst seyn, schlag den zucker zu kleinen stucken, und dasgewürtzthne schneiden, thue dieses alles ins glaß zu dem safft, vermachedasglaß wohl,setze es an die sonne, so lang sie krasst hat, es hat kein gesetztes, wielang es ander sonne stehen muß, gieß unter den wein, sohastduweirel-oder
kirschen-wein. .„
^^M 517. wie mandasweirel'oder klrscb^wassermaHt.
limm zwey viertel schone saubere abgezupffte frische weixeloder kirschen,' darvon löse eine gute Hand voll kern heraus, stoß solchemeillem mor-ser,